CL-Befehle und Hilfsprogramme von directspool/directmail/pdfenhancer

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CL-Befehle und Hilfsprogramme von directspool/directmail/pdfenhancer

Inhaltsübersicht

Benutzerbefehle

WRKEML mit E-Mails arbeiten

Mit dem Befehl WRKEML kann man mit den E-Mails einer Mailbox arbeiten.


0321 – Mit directmail E-Mails arbeiten


Mailbox (MAILBOX) - Eingabe der Mailbox.

Gültige Werte sind:

Zeichenwert Eingabe Mailboxname
*CURRENT Die momentan gültige Mailbox wird ausgewählt(Default)

CHGDMLLNG - Spracheinstellungen der IBM i - Anzeigen ändern

Mit dem Befehl CHGDMLLNG können die Spracheinstellungen der IBM i geändert werden.


0305 – Sprache ändern


Neue directmail Sprache (NEWLANG) - Sprache, die verwendet werden soll

Gültige Werte sind:

DES                   Deutsch (Schweiz)
DEU                   Deutsch
ENG                   Englisch
FRA                   Französisch
ITA                     Italienisch
FRS                   Französisch (Schweiz)

Senden und Empfangen von E-Mails, Verarbeitung von Attachments

SNDSPLEML - Spooldatei via E-Mail senden

Ist der Name der Spooldatei bekannt, können diese mit dem IBM i-Befehl SNDSPLEML versandt werden.


0287 - Spooldatei via E-Mail senden Bild 1

Spool-Datei (FILE) - Der Name der anzuhängenden Spooldatei.

Gültige Werte:

Name - Name der Spooldatei
*NONE - Es wird keine Spooldatei versendet, sondern ein E-Mail ohne Anhang (Neu ab Version 5.50, PTF 12)

Wenn im Parameter FILE(*NONE) angegeben ist, dann werden die Parameter JOB, SPNBR und DLTSPLF ignoriert.

Jobname, Benutzer, Nummer (JOB)  - Die Jobinformationen der Spooldatei (kann über den IBM i-Befehl WRKSPLF angezeigt werden).

Spool-Dateinummer (SPLNBR) - Die laufende Spool-Nummer des Jobs.

Spool-Datei löschen (DLTSPLF) - Hier bestimmen Sie, ob die Spool-Datei nach Versand gelöscht werden soll.

Gültige Werte sind:

*YES  Die Spooldatei wird nach Anhängen an die E-Mail gelöscht
*NO    Die Spooldatei wird nicht gelöscht.

Ausgabeformat (FORMAT) - Geben Sie an, in welches Format die Spooldatei konvertiert werden soll: PDF, HTML, Text-Datei, usw.

Die Werte für diesen Parameter finden Sie beim Befehl CVTSPLF beschrieben.

Seitenbereich von-bis (PAGERANGE) - Hier können Sie auswählen ab welcher Seite und bis zu welcher Seite die Spooldatei angehängt werden soll.

Gültige Werte sind:

Seitennummer
*LAST Bis zur letzten Seitennummer anhängen
*END Bis zur letzten Seitennummer anhängen.

CSV Spaltentrennung (CVSTAB) - Hier steuern Sie die Spaltentrennung.

Gültige Werte sind:

1-200 Anzahl Spalten
*NONE keine Spaltentrennung

Editor aufrufen (EDIT) - Steuern Sie hier, ob der Editor zur Ergänzung der E-Mail um Betreff, Text und weiteren Informationen aufgerufen werden soll.

Gültige Werte sind:

*YES Der Editor wird nach Anhängen an die E-Mail gestartet
*NO Der Editor wird nicht gestartet


0288 – Spool-Datei via E-Mail senden Bild 2

Mailbox (MAILBOX) - Der Name der Mailbox über die diese Spooldatei versandt werden soll. *CURRENT spezifiziert die aktuelle Mailbox des Benutzers

Absender Name (SENDER) - Geben Sie hier den Namen des Absenders, bzw. den Sonderwert *MAILBOX ein um die dem Benutzerdaten aus der zugeordneten Mailbox zu verwenden.

Name - Hier könen Sie einen beliebigen Namen eingeben
Absender E-Mail Adresse - Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Absenders, bzw. den Sonderwert *MAILBOX ein um die dem Benutzerdaten aus der zugeordneten Mailbox zu verwenden.

Empfänger (RCVR) - Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein.

Max. 80 Stellen

Mit *SELECT wird Ihnen das Adressbuch zum Auswählen einer Adresse angezeigt.

Betreff (SUBJECT) - Hier steht der Betreff der E-Mail.

Nachrichtentext (TEXT) - Hier können Sie mit der E-Mail einen Nachrichtentext mit senden.


0289 – Spool-Datei via E-Mail senden Bild 3

Uhrzeit für Versand (SCDTIME) - Soll eine E-Mail zeitgesteuert versandt werden, können Sie hier Datum und Uhrzeit angeben. Andernfalls wird die E-Mail sofort verschickt.

Datum für Versand (SCDDATE) - Soll eine E-Mail zeitgesteuert versandt werden, können Sie hier Datum und Uhrzeit angeben. Andernfalls wird die E-Mail sofort verschickt.

Nur Text verwenden (TEXTONLY) - Hier steuern Sie, dass bei Spooldateien nur der reine Text ohne Grafiken und sonstige Elemente verwendet werden.

Grüne Balken (GREENBAR) – bei HTML-Format - Geben Sie an, ob die Zeilen im HTML-Format durch weiß/grüne Balken getrennt werden sollen (Ergibt den Effekt wie Druck auf Tabellierpapier).

Seitentabelle (PAGETABLE) -Inhaltsverzeichnis einfügen

Wenn ein mehrseitiges Dokument erzeugt wird, dann bewirkt "J", dass

- bei HTML-Ausgabe am Anfang eine Seitentabelle erzeugt wird
- bei PDF-Ausgabe für jede Seite ein Lesezeichen/Bookmark erzeugt wird

Gültige Werte sind:

J Eine Seitentabelle wird eingefügt (bei PDF: Pro Seite wird ein Bookmark erzeugt)
N Keine Seitentabelle wird eingefügt (bei PDF: Es werden keine Bookmarks erzeugt)

Papiergröße (PAPERSIZE) - Gibt die Papiergröße für die Erstellung der PDF-Datei an. Dieser Parameter steht nur bei FORMAT(*EPDF) zur Verfügung.

Gültige Werte sind:

A0 bis A6 DIN-Formate
B5 DIN-Format
LEDGER, LEGAL, LETTER, P11X17 Diverse andere Formate

Querformat (ROTATION) - Gibt an, ob das Formular im Querformat beschrieben werden soll. Dieser Parameter steht nur beim Format *EPDF zur Verfügung.

Gültige Werte sind:

*SPLF Der Wert für die Seitendrehung der Spooldatei wird benutzt
*YES Das Formular wird im Querformat benutzt
*NO Das Formular wird nicht im Querformat benutzt
*AUTO Das Formular wird automatisch so gedreht, dass die Ränder nicht überschritten werden.

CPI (CPI) - Hier können Sie eine von der Spooldatei abweichende Schriftbreite in CPI (Zeichen pro Zoll angeben).

Gültige Werte sind

Zahl Eine gültige CPI-Angabe (z.B. 5,8,10,12,15,16,7...)
0 Der CPI-Wert der Spooldatei wird benutzt.

LPI (LPI) - Hier können Sie eine von der Spooldatei abweichende Schrifthöhe in LPI (Zeilen pro Zoll angeben).

Gültige Werte sind

Zahl Eine gültige LPI-Angabe (z.B. 5,8,10,12,15,16,7...)
0 Der LPI-Wert der Spooldatei wird benutzt.

PDF-Font (FONT)Geben Sie hier die zu verwendende Schriftart bei der Konvertierung in PDF an.

Codepage CCISD (CCSID) - Bei der Unicode-Konvertierung steuert die CCSID die korrekte Darstellung der Zeichen im PDF-Format.

PDF/A erstellen - Bei der Angabe von FORMAT(*EPDF) können Sie hier die Kompatibilität zu PDF/A-Normen einstellen.

Gültige Werte sind:

*NO     Es wird in keine PDF/A-Format konvertiert
*V1A2005  Setzt die PDF/A-Kompatibilitätsstufe auf PDF/A-1a:2005. Es wird auto matisch der Tagged-PDF-Modus aktiviert
*V1B2005  Setzt die PDF/A-Kompatibilitätsstufe auf PDF/A-1a:2005

Wenn im Parameter FORMAT(*GUMBO) angegeben wurde, dann erstellt man ein PDF/A Format mit dem Parameter GUMBOFMT(*PDFAA4) (2x"A")

Text Ursprungskoordinaten (PDFAREA) - X-Achse mm

Hiermit können Sie den Original-Text der Spooldatei um die angegebenen Millimeter nach rechts, bei negativer Eingabe (z.B. –10) nach links verschieben.

X-Achse mm - Hiermit können Sie den Original-Text der Spooldatei um die angegebenen Millimeter nach rechts, bei negativer Eingabe nach links verschieben

X skalieren - Hier legen Sie den Skalierungsfaktor fest mit dem der Original-Spooltext skaliert werden soll.

Gültige Werte sind:

Zahl – Ein Prozentsatz der Originalgröße (z.B. 90 = 90%, 120 = 120%)
*NO – Nicht skalieren
*YES/*FIT - Skalieren auf die Seitengröße – vermeidet das Verschieben von Spooltext über den Seitenrand hinaus

Y-Achse mm - Hiermit können Sie den Original-Text der Spooldatei um die angegebenen Millimeter nach unten, bei negativer Eingabe nach oben verschieben

Y skalieren - Hier legen Sie den Skalierungsfaktor fest mit dem der Original-Spooltext skaliert werden soll.

Gültige Werte sind:

Zahl – Ein Prozentsatz der Originalgröße (z.B. 90 = 90%, 120 = 120%)

*NO – Nicht skalieren

*YES/*FIT - Skalieren auf die Seitengröße – vermeidet das Verschieben von Spooltext über den Seitenrand hinaus

Formular erste Seite (OVERLAY) - Geben Sie hier den Namen des Formulars ein, welches der PDF-Datei hinzugefügt werden soll. Diese Datei muss im FORMS-Verzeichnis von DirectMail400 abgelegt sein. Dieser Parameter ist nur bei Verwendung des *EPDF-Formates möglich.

Formular Position (MARGINS) - Geben Sie hier die Ränder ein, mit denen die Grafik wie gewünscht ausgerichtet werden soll.

Formular Folgeseiten (OVERLAY2) - Geben Sie hier das Formular für die Folgeseiten ein.

Gütlige Werte sind:

*FIRSTPAGE Folgeseiten wie die erste Seite
*NONE kein Formular

Formular Position (MARGINS2) - Geben Sie hier die Ränder ein, mit denen das Formular ausgerichtet werden soll.

PDF Sicherheitseinstellungen (PDFSEC) - Hier geben Sie die Einstellungen für verschlüsselt versandte PDF-Dateien an: Erlaubnis zu drucken, ändern, kopieren, usw.

Die Parameter sind im Einzelnen unter dem Befehl CRTSECPDF beschrieben.

CCSID der Parameter (PARAMCCSID) - Hier geben Sie die Einstellungen für verschlüsselt versandte PDF-Dateien. Über diesen Wert kann angegeben werden, in welcher CCSID die Parameter an den Befehl übergeben werden.

Gültiger Werte sind:

Zahl CCSID-Tabelle
*CURRENT CCSID des aktuellen Jobs (Standardwert)

Die Parameter für E-Mail Adressen, Namen, Betreff und Text werden dann automatisch in die CCSID derServer Jobs übersetzt.

Alias Dateiname (ALIAS) - Hier können Sie einen Alias-Dateinmaen angeben.

Editor

Wurde der Parameter  „Editor aufrufen" (EDIT) auf *YES gesetzt, öffnet sich nun der Editor zur Eingabe weiterer Informationen.:


0292 - Anzeige des Editors

APIs zum Senden von Emails

Mit den CL-Befehlen OPNEMLAPI, WRTEMLAPI und CLSEMLAPI können Sie Emails "zusammensetzen" und versenden. Zum Inhalt solcher Mails können Sie hinzufügen

  • Text

  • Druckdateien (SPLF)

  • IBM i Sicherungsdateien (SAVF)

  • IFS-Objekte

Die Beschreibung der API-Befehle finden Sie auf der Seite E-Mail APIs - E-Mails automatisiert erstellen und versenden

 

SNDOBJEML - Ein Objekt per E-Mail senden

Der Befehl SNDOBJEML ist Teil der Lizenz Gruppe Batch- und Spool APIs, kann aber auch statt der Batch- und Spool APIs zu einem günstigeren Preis separat lizenziert werden (Code OBJ).

Als Alternative zu den Batch- und Spool APIs die sehr viele Optionen haben, gibt es eine vereinfachte Form des E-Mail Versands von IFS Objekten (PC-Dateien wie z.B. PDF), die bereits existieren. Hier erfolgt keine Konvertierung. Die Parameter sind an den Befehl SNDSPLEML angelehnt, nur dass hier alle Angaben für die Konvertierung von Spooldateien weggelassen wurden.

 

sndobjeml1 IFS Datei via E-Mail senden Bild 1

IFS Objekt (OBJ) - Pfad incl. Datei, wo sich die existierende PC-Datei (z.B. PDF) im IFS befindet. Die Länge des Eingabefelds ist auf 100 Stellen begrenzt.

Beispiel:

/Firma_01/TK_Berichte/2018/B18016217446.PDF

IFS Datei löschen (DELETE) - Hier bestimmen Sie, ob die IFS Datei nach dem Erstellen der E-Mail gelöscht werden soll. In der Regel bleibt die Datei bestehen, da sie von einem fremden Prozess erstellt wurde.

Gültige Werte sind:

*YES Die Datei wird nach Anhängen an die E-Mail gelöscht
*NO Die Datei wird nicht gelöscht. (Standardwert)

Editor aufrufen (EDIT) - Steuern Sie hier, ob der Editor zur Ergänzung der E-Mail um Betreff, Text und weiteren Informationen aufgerufen werden soll.

Gültige Werte sind:

*YES Der Editor wird nach Anhängen an die E-Mail gestartet
*NO Der Editor wird nicht gestartet


Mailbox (MAILBOX) - Der Name der Mailbox über die diese Spooldatei versandt werden soll. *CURRENT spezifiziert die aktuelle Mailbox des Benutzers. Das funktioniert aber nur, wenn jeder Benutzer seine eigene Mailbox hat. Gibt es nur eine zentrale Mailbox, muss hier der Name (ohne Stern) angegeben werden.

Absender Name (SENDER) - Geben Sie hier den Namen des Absenders, bzw. den Sonderwert *MAILBOX ein um die Benutzerdaten aus der zugeordneten Mailbox zu verwenden.

Absender E-Mail Adresse - Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Absenders, bzw. den Sonderwert *MAILBOX ein, um die Benutzerdaten aus der zugeordneten Mailbox zu verwenden.

 

Empfänger (RCVR) - Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein. Mit *SELECT bestimmen Sie, dass die Adresse später aus einem Adressbuch ausgewählt oder vom Benutzer direkt eingetippt wird (siehe bei Editor weiter unten).

Betreff (SUBJECT) - Hier steht der Betreff der E-Mail. Er kann 256 Stellen lang sein.

Nachrichtentext (TEXT) - Hier können Sie mit der E-Mail einen Nachrichtentext mitsenden (Mailbody). Es sind theoretisch 120 Zeilen mit jeweils 78 Zeichen erlaubt. Falls es sich bei dem Befehlsaufruf um einen Batch Vorgang handelt, muss der Buffer entsprechend groß gewählt werden (allein der Bereich TEXT benötigt 9362 Bytes).

Uhrzeit für Versand (SCDTIME) - Soll eine E-Mail zeitgesteuert versandt werden, können Sie hier Datum und Uhrzeit angeben. Andernfalls wird die E-Mail sofort verschickt.

Datum für Versand (SCDDATE) - Soll eine E-Mail zeitgesteuert versandt werden, können Sie hier Datum und Uhrzeit angeben. Andernfalls wird die E-Mail sofort verschickt.

Editor

Wurde der Parameter „Editor aufrufen" (EDIT) auf *YES gesetzt, öffnet sich nun der Editor zur Eingabe weiterer Informationen. Das gilt auch, wenn beim Empfänger (RCVR) *SELECT angegeben wurde. Editor und Select Optionen können nur in einem interaktiven Job genutzt werden, bei Batch Jobs müssen alle Empfänger und Textinformationen durch das Programm übergeben werden.

sndobjeml4 - Anzeige des Editors

 

SELSPLFSND - Zu verwendendes E-Mail-System beim Versenden auswählen

Der Befehl SELSPLFSND dient zur Auswahl des zu verwendenden Mail Systems.

finden Sie die Texte unter DSPSPLF + F4 + F1 (IBM-Befehlsbeschreibung)


0392 – Befehl SELSPLFSND

Spool-Datei (FILE) - Eingabe der Spool-Datei, deren Sätze angezeigt werden sollen.

Jobname (JOB) - Eingabe der relevanten Jobdaten.

Spool-Dateinummer (SPLNBR) - Eingabe der relevanten Spool-Dateinummer.

Mail System (MAILSYS) - Eingabe des entsprechenden Mail Systems.

Gültige Werte sind:

*EMAIL directmail
*SNA Verteilung über IBM SNA
*CONVERT Konvertierung mit directmail

EXPEMLATT -  Ein E-Mail Attachment in's IFS exportieren

Mit Hilfe des Befehles EXPEMLATT können Sie per Befehl einen Anhang aus einer empfangenen E-Mail exportieren, ohne dass Sie die E-Mail vorher öffnen müssen. Der Anhang wird im IFS gespeichert.


0275 - E-Mail Attachment exportieren

Mail-ID (MAILID) - Geben Sie hier die 20-stellige Mail-ID ein, die jede E-Mail eindeutig identifiziert. Die 20-stellige Mail-ID bekommen Sie z.B. automatisch aus dem Mail-Eingangsassistenten mit der Funktion

*EXITPGM (Aufruf Benutzerprogramm).

Anhang Nummer (ATTID) - Identifizieren Sie hier die Nummer des Anhangs den Sie exportieren wollen.

Gültige Werte sind:

*FIRST Der erste Anhang wird exportiert
*LAST Der letzte Anhang wird exportiert
ZAHL Der Anhang mit der zugehörigen Nummer wird exportiert.

IFS Pfad (PATH) - Geben Sie hier den Pfad vom IFS ein, unter den der Anhang abgelegt werden soll.

Objekt ersetzen (REPLACE) - Hier steuern Sie, ob ein eventuell vorhandenes Dokument im IFS überschrieben wird, oder nicht.

Gültige Werte sind:

*YES Ein bestehendes Dokument wird überschrieben
*NO Ein bestehendes Dokument wird nicht überschrieben

CRTSECPDF - PDF-Datei verschlüsseln

Dieser Befehl dient der Verschlüsselung von PDF-Dateien die per E-Mail versandt werden. Damit ist es möglich vertrauliche Dokumente so zu schützen, dass nur der Empfänger mit den entsprechenden Kennwortdaten diese Datei öffnen kann. Die Verschlüsselung ist mit bis zu 128 bit möglich. Zertifikate werden bei dieser Verschlüsselung nicht unterstützt.

Hinweis: Auch bei einer 128 Bit Verschlüsselung diese nur so gut und sicher wie das verwendete Kennwort. Verwenden Sie deshalb ein möglichst langes Kennwort mit gemischten Zeichen- und Ziffernkombinationen.


0260 - PDF-Datei verschlüsseln

PDF-Datei (OBJ) - Geben Sie hier Verzeichnis und Namen der unverschlüsselten PDF-Datei an.

Neue PDF-Datei (TOOBJ) - Geben Sie hier Verzeichnis und Name der verschlüsselten PDF-Datei an.

Datei ersetzen (REPLACE) - Wenn die Datei bereits vorhanden ist, kann sie ersetzt werden.

Gültige Werte sind:

*YES Die Datei überschrieben wenn eine Datei mit gleichem Namen existiert
*NO Die Datei wird nicht überschrieben.

Aktuelles Eigner-Kennwort (CURPWD) - Hier steht das aktuell gültige Eigner-Kennwort für diese Datei. Dieses Kennwort benötigen Sie, wenn die Datei bereits mit einem Kennwort geschützt ist um die nachfolgenden Attribute zu verändern.

Drucken erlauben (PRINT) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger die Datei drucken darf.

Gültige Werte sind:

*YES Die Datei darf gedruckt werden.
*NO Die Datei darf nicht gedruckt werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert

Modifizieren erlauben (MODIFY) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger die Datei mit Adobe Acrobat verändern darf.

Gültige Werte sind:

*YES Die Datei darf verändert werden.
*NO Die Datei darf nicht verändert werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert

Kopieren erlauben (COPY) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger die Inhalte der Datei über Cut & Paste kopieren darf (Screenreader).

Gültige Werte sind:

*YES Die Datei darf kopiert werden.
*NO Die Datei darf nicht kopiert werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert

Kommentare erlauben (ANNOTS) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger mit Adobe Acrobat Kommentare einfügen bzw. ändern darf.

Gültige Werte sind:

*YES Kommentare dürfen eingefügt werden.
*NO Kommentare dürfen nicht eingefügt werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert.

Formularfelder erlauben (FORMS) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger mit Adobe Acrobat Formularfelder einfügen bzw. ändern darf.

Gültige Werte sind:

*YES Formularfelder dürfen eingefügt werden.
*NO Formularfelder dürfen nicht eingefügt werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert.

Zugriff auf Inhalt erlauben (ACCESSIBLE) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger auf den Inhalt der PDF-Datei mit z.B. Screenreadern zugreifen darf (ab Acrobat Version 5).

Gültige Werte sind:

*YES Auf den Inhalt darf zugegriffen werden.
*NO Auf den Inhalt darf nicht zugegriffen werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert.

Zusammenstellung erlauben (ASSEMBLE) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger mit Adobe Acrobat Seiten einfügen, Löschen oder Drehen darf, oder ob Tumbnails und Bookmarks eingefügt werden dürfen.

Gültige Werte sind:

*YES Zusammenstellung ist möglich.
*NO Zusammenstellung ist nicht möglich.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert.

Hochauflösenden Druck erlauben ( HIRESPRINT) - Hier legen Sie fest, ob der Empfänger den Inhalt der PDF-Datei hochauflösend, oder nur als Raster mit geringer Auflösung drucken darf.

Gültige Werte sind:

*YES Die PDF-Datei darf hochauflösend gedruckt werden.
*NO Die PDF-Datei darf nicht hochauflösend gedruckt werden.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert.

Schlüssellänge (KEYLENGTH) - Hier legen Sie die Länge des Schlüssels fest mit der die PDF-Datei verschlüsselt wird.

Gültige Werte sind:

40 Es wird eine 40-stellige Schlüssellänge benutzt
128 Es wird eine 128-stellige Schlüssellänge benutzt
*NONE Die Datei wird nicht verschlüsselt.
*SAME Das Attribut wird nicht verändert

Eigner-Kennwort (MASTERPWD) - Hier können Sie ein neues Kennwort für den Besitzer des PDF-Dokumentes vergeben. Ein Eigner-Kennwort ist notwendig um die Attribute der PDF-Datei verändern zu können.

Gültige Werte sind:

Name Ein beliebiges Kennwort
*NONE Die Datei wird nicht durch Kennwort geschützt.

Benutzer-Kennwort (USERPWD) - Hier können Sie ein Benutzer-Kennwort festlegen mit dem die PDF-Datei geöffnet und im Rahmen der durch den Eigner festgelegten Einschränkungen bearbeitet werden darf.

Hinweis: Das Benutzerkennwort wird beim Öffnen der PDF Datei abgefragt und bietet deshalb einen zusätzlichen Schutz gegen unberechtigten Zugriff.

Gültige Werte sind:

Name Ein beliebiges Kennwort
*NONE Die Datei wird nicht durch Kennwort geschützt.

SGNOBJ - Ein Objekt signieren

Der Befehl SGNOBJ dient der qualifizierten elektronischen Signierung von beliebigen IFS-Objekten. Die Signatur erfolgt mittels directcard und Kartenterminal. Für diesen Befehl ist eine API und Kryptografie API Lizenz notwendig.


0387 – IFS-Objekte signieren

IFS Objekt (OBJ) -

Geben Sie hier ein beliebiges IFS-Objekt ein.

IFS Signatur-Objekt (SGNOBJ) - Nach erfolgreicher Signierung wird eine Signaturdatei dem hier angegebenen Namen erstellt (Die Standard-Erweiterung für Signaturobjekte ist .pkcs7).

Smart Card Terminal (TEMINAL) - Hier legen Sie fest, mit welchem Terminal Sie die Signierung des Objektes durchführen wollen. Geben Sie dazu den Namen aus der Terminalkonfiguration (aus DIRCARD/WRKCRDTRM) ein.

Zertifikat (CERT) - Dieser Parameter bietet die Möglichkeit mit DirectCard und Soft-Zertifikaten ein Objekt zu signieren.

Kennwort (PASSWORD) - Eingabe eines Kennwortes für die Signierung.

Hinweis: Wird der Parameter CERT und PASSWORD verwendet, so muß bei Parameter TERMINAL *CERT angegeben werden.

Objekt ersetzen (REPLACE) - Falls das Signaturobjekt von einer früheren Signierung bereits existiert, können Sie dieses mit diesem Parameter bei erneuter Signierung überschreiben.

Gültige Werte sind:

*YES ein existierendes Signaturobjekt wird überschrieben
*NO ein existierendes Signaturobjekt wird nicht überschrieben

Karten-Nr. (CARD) - Hier können Sie die Signierung auf eine bestimmte SmartCard einschränken, geben Sie dazu die Karten-Nr. ein. Die aktuell eingelegte Karte können Sie mir DIRCARD/WRKCRDTRM und Auswahl 15 vor dem Terminal auslesen.

Gültige Werte sind:

Karten-Nr. eine explizite Karten-Nr. zur Signierung
*ANY Es wird die gerade aktuell eingelegte SmartCard zum Signieren verwendet.

Referenz Text (REF) - Hier können Sie einen Text eingeben, der bei Signatur des Objektes am Terminal angezeigt wird.

Hash Algorithmus (HASHALGO) - Der Hash Algorithmus dient zur Berechnung eines eindeutigen Prüfwertes. Unterstützt werden die Werte SHA1 bzw. SHA256.

Gültige Werte sind:

*SHA1 einfache Verschlüsselungstechnologie
*SHA256 eine sehr sichere Verschlüsselungstechnologie.