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Toolmaker Produkt-Dokumentation

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Verwendung und Konfiguration

 


Grundlegende Information

Aktuelle Version

IBM i

6.40

Freigegeben am 28.08.2026

 

Installationsvoraussetzungen

IBM i V7R3
geeignete Hardware für die Kommunikation mit dem SMS-Netzwerk
Wenn hierfür keine Teltonika RUT-Einheit verwendet wird, dann wird eine serielle (V24) Schnittstelle auf IBM i oder ersatzweise ein Comport-Kommunikationsserver benötigt.
Zugang zum QSECOFR-Benutzerprofil.
Der Lizenzcode passend für Ihr System IBM i

Die bei Ihnen installierte Version können sie ermitteln:

IBM i

Mit dem Befehl STRGSMT - Die Version steht oben links auf dem Bildschirm

 


Hardware für die Kommunikation mit dem SMS-Netzwerk

Es gibt verschiedene Varianten, über die das IBM i - System mit dem SMS-Netzwerk verbunden werden kann.

  • Teltonika RUT241 SMS-Router (ab gsmtext Version 6.33)

  • Ältere Hardware

    • GSM-Modul - ggf. über einen Kommunikationsserver ("Comport") - dieses ist die am meisten verbreitete Variante - Aus- und eingehende SMS

    • Modem - Synchron oder asynchron - nur ausgehende SMS

    • TCP/IP-Verbindung über einen SMS-Provider (z.B. eCom) - hierfür ist keine gesonderte Hardware erforderlich, die Ethernet-Karte im System IBM i reicht hin

Die Seite Hardware für die Kommunikation mit dem SMS-Netzwerk enthält Information über die unterstützten Hardwareprodukte und die unterstützen SMS-Netzwerke (2G, 3G, 4G).

 


Erst- und Aktualisierungs-Installation

Erstinstallation und Aktualisierung

Ab Version 6.40 erfolgt die Installation und Aktualisierung mit dem Toolmaker Installation Manager, Produkt “GSMTEXT”

 

Für vorherige Versionen kontaktieren Sie bitte die Toolmaker Hotline.

 

Erstkonfiguration

Nach der Installation muss die Verbindung mit dem GSM-Netzwerk.

  1. ADDLIBLE GSMTEXTDEU

  2. ADDLIBLE GSMTEXT

  3. CALL GSM890

Geben Sie die Werte in die Felder ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Name der Firma - Der Name Ihres Unternehmens/ Ihrer Organisation. Dieser wird auf dem Hauptmenü und allen Ausdrucken angezeigt.

Ressourcenname - Spezifiziert die Hardwareressource, an die das GSM-Modul angeschlossen ist. Verwenden Sie zur Festlegung des Ressourcennamens den Befehl WRKHDWRSC.

IP-Adresse Kommunikationsserver - Verwenden Sie dieses Feld wenn das GSM-Modul über einen Kommunikationsserver an Ihr IBM i-System angeschlossen ist. Geben Sie die IP-Adresse des Kommunikationsservers ein. GSMText unterstützt die Kommunikationsserver der Firmen Moxa, Typ Nport 5110 und W&T #58001, #58004 und #58201.

Netzwerk-ID - Geben Sie die Anzahl der Netzwerke der SIM-Karte ein. Drücken Sie F4 um eine Liste der Netzwerke anzuzeigen.

PIN-Code der SIM-Karte - Der PIN-Code wird verwendet, um die Berechtigung für die GSM SIM-Karte zu überprüfen. Er kann mit GSMText nicht geändert werden, verwenden Sie in diesem Fall ein Handy.

Wechsel der SIM-Karte

Wenn Sie die SIM-Karte Ihres GSM-Senders ersetzen und den neuen PIN-Code eingeben, müssen Sie auf jeden Fall danach das GSM-Subsystem beenden und neu starten, damit GSMText Ihren GSM-Sender ordnungsgemäß anmelden und aktivieren kann.


Einheitentyp - Typ des GSM-Moduls, über das die Verbindung zum SMS-Netzwerk hergestellt wird

Enter-Taste - Nun erscheint das GSMText-Hauptmenü. Wenn dieser Bildschirm vollständig angezeigt wird, fahren Sie fort mit dem Abschnitt gsmtext#Lizenzcodeeingabe.

F12=Abbrechen - Gehen Sie zum ersten Schnellinstallations-Bildschirm zurück.

Erstkonfiguration manuell

Um das Konfigurationsmenü aufzurufen, verwenden Sie Auswahl 20 des Hauptmenüs.

Verwenden Sie dann:

1. Auswahl 5. Netzwerkbetreiber

Ist der Betreiber für die SIM-Karte in Ihrer GSM-Einheit hier enthalten und die Nummer des SMS-Service-Center korrekt?

Wenn, nein dann korrigieren Sie bitte die Nummer, bzw. erfassen Sie den Betreiber. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Netzwerk Betreiber.

Eine Liste der Service-Centeradressen finden Sie im Web, z.B. unter: https://rkonline.lima-city.de/mobile/4-smsc.htm

 

2. Auswahl 4. Kommunikations-Konfig. Beschreibung

Im Regelfall wird hier die Konfiguration GSMT35 - Kommunikationsserver GSM-Modul zum Einsatz kommen. Dahinter verbirgt sich eine Kombination aus zwei Geräten:

- einem Comport, der über TCP/IP mit der IBM i verbunden wird und eine serielle V.24-Schnittstelle zur Verfügung stellt
- einer GSM-Einheit (z.B. ETM9350), die an der V.24-Schnittstelle des Comport hängt

Dieses ist erforderlich, weil moderne IBM i Systeme keine V.24-Schnittstelle mehr haben, das GSM-Modul diese aber benötigt.

Für GSMT35: bitte jetzt den COMPORT konfigurieren

Bevor Sie nun mit der Einrichtung von von GSMText fortfahren, konfigurieren Sie zunächst den COMPORT. Folgen Sie dazu dieser Anleitung: COMPORT (Comserver von W&T)

Einheitentyp: eine Liste der unterstützten GSM-Einheiten finden Sie im Abschnitt: Konfiguration - GSM-Modul über Kommunikationsserver

 

Wenn Sie eine andere Anbindung verwenden, als eine GSM-Einheit über einen COMPORT, dann finden Sie weitere Informationen zur Konfiguration im Abschnitt Beschreibungen in der Kommunikationskonfiguration.

 

3. Auswahl 3. Systeme

Eine Beschreibung der Parameter finden Sie im Abschnitt Konfiguration: Systeme

 

4. Auswahl 1. Allgemeines

Bestätigen Sie die folgenden drei Anzeigen mit Enter

Eine Beschreibung  der Parameter finden Sie im Abschnitt Konfiguration: Allgemeines - Firma, GSM-Anbindung, Ports

SSL-Konfiguration

Wenn Sie eine TCP/IP Verbindung zu Ihrem Netzbetreiber mit SSL nutzen, oder E-Mails über SSL verschicken wollen, führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte zur SSL-Konfiguration aus. Die ersten Schritte dabei könnten ggf. schon erledigt sein wenn Sie SSL schon für andere Zwecke verwenden.

  1. Starten sie den Befehl STRTCPSVR SERVER(*HTTP) HTTPSVR(*ADMIN)

  2. Erstellen Sie den Zertikatsspeicher gemäss dieser Anleitung: Einen Zertifikatsspeicher mit dem Digital Certificate Manager erstellen

    1. Folgen Sie den Anweisungen zur Erstellung eines neuen *SYSTEM Zertifikatsspeicher (Speicher für andere Systemzertifikate).

    2. Es müssen keine Zertifikate für GSMText erstellt oder zugeordnet werden.

  3. Starten Sie dann au seiner Befehlszeile folgenden Befehl:

CALL GSMTEXT/GSM880C

Dies setzt die Rechte auf den Zertifikatsspeicher für das Benutzerprofil GSMTEXT.

Lizenzcodeeingabe

Bevor Sie irgendeine Funktion von GSMText nutzen können, müssen Sie den Lizenzcode eingeben. Benutzen Sie F23 um die Lizenzcodeeingabe zu starten.

Schlagen Sie im Kapitel 8 nach, wie dieses Programm zu verwenden ist.

Wenn Sie die Schnellinstallation beendet haben, gehen Sie zum Abschnitt Installationsprüfung, andernfalls fahren Sie mit der Manuellen Installation fort.

Installationsüberprüfung

Nun können Sie die Installation überprüfen, indem Sie eine Nachricht senden. Dazu gehen Sie zum GSMText Menü zurück und:

Geben Sie in die Benutzerdatei mit Auswahl 11 einen weiteren Eintrag ein.

Starten Sie das GSMText-Subsystem. Verwenden Sie dazu Auswahl 21.

Erstellen Sie mit Auswahl 1 eine Nachricht.

Wenn Sie ein GSM-Modul installiert haben, prüfen Sie die Empfangsqualität. Vom Hauptmenü wählen Sie Auswahl 20 Konfiguration, dann Auswahl 4 Kommunikationsbeschreibung. Geben Sie 8 vor der benutzten Konfiguration ein, normalerweise GSMT34. Die Signalqualität sollte mindestens 10 betragen. Bei niedrigerer Empfangsqualität versetzen Sie die Antenne.

Der erste Teil der Installation ist nun abgeschlossen. Führen Sie nun mit der Auswahl 3 auf dem Konfigurationsmenü den Planungs- und Systemprüfungs-Setup durch. Verwenden Sie 10 des Hauptmenüs, um die Auswahlen für den Überwachungsbetrieb festzulegen. Mit Auswahl 20 können Sie angeben, welche Befehle von den Handys empfangen werden sollen.

Es ist sehr empfehlenswert, das Kapitel, in denen alle Konfigurationsoptionen beschrieben werden, sorgfältig durchzulesen. Sie sind dann in der Lage, GSMText so einzustellen, dass Ihre Anforderungen bestmöglich erfüllt werden.

Wechsel auf ein neues IBM i System

Wenn Sie GSMText auf ein anderes System übertragen wollen, folgen Sie den nachfolgend genannten Schritten. Diese Prozedur überträgt Ihnen alle Daten vom alten System. Stellen Sie sicher, dass Sie für Ihr neues System einen Lizenzcode von Toolmaker vorliegen haben.

  1. Führen sie auf dem alten System ein Upgrade auf die neueste Version von GSMText durch.

  2. Sichern sie die Bibliothek GSMTEXT auf dem alten System.

  3. Melden Sie sich als QSECOFR auf dem neuen System an.

  4. Speichern Sie die Bibliothek GSMTEXT zurück

  5. Führen Sie die Upgrade-Installation durch, wie im Abschnitt Aktualisierung weiter oben beschrieben.

  6. Führen Sie einer 5250-Sitzung den Befehl STRGSMT aus

  7. Wenn das GSMText Menü angezeigt wird, verwenden Sie F23 um den Lizenzcode für das neue System einzugeben.

  8. Starten Sie aus einer Befehlszeile den Befehl CLRPFM GSMTEXT/MWMSQMP

  9. Leeren Sie alle Nachrichtenwarteschlangen die von GSMText überwacht werden, typischerweise QSYSOPR und QSYSMSG sowie weitere definierte Nachrichtenwarteschlangen

Damit ist die Umstellung abgeschlossen.

Wechsel von SIM-Karten

Wenn Sie die SIM-Karte Ihres GSM-Senders ersetzen müssen Sie auf jeden Fall den neuen PIN-Code über das Konfigurationsprogramm eingeben und danach das GSM-Subsystem beenden und neu starten, damit GSMText Ihren GSM-Sender ordnungsgemäß anmelden und aktivieren kann.

Achtung

Wenn Sie nur die SIM-Karte wechseln, ohne den PIN-Code in der Konfiguration zu ändern, wird die SIM-Karte unbrauchbar!

 


Bibliotheken (bei der Datensicherung berücksichtigen)

Bibliothek auf IBM i

  • GSMTEXT

 


Weitere Dokumentation zu gsmtext

Das englischsprachige Handbuch als PDF-Datei finden Sie hier: Handbuch englisch.

 


Fehlersuche und -behebung für gsmtext

 


Versionen und Kompatibilität

Version

Veröffentlicht

Lauffähig ab IBM i

Kompatibel mit V7R3

TIM erforderlich

WOPiXX erforderlich

Weitere Hinweise

Version

Veröffentlicht

Lauffähig ab IBM i

Kompatibel mit V7R3

TIM erforderlich

WOPiXX erforderlich

Weitere Hinweise

5.14

2006-Mai

V4R2

nein

nein

nein

nicht mehr unterstützt

6.00

2008-Apr

V5R1

ja

nein

nein

nicht mehr unterstützt

6.22

2018-Jan

V5R4

ja

nein

nein

 

6.26

2020-Okt

V5R4

ja

nein

nein

 

 


Hinweise zur Lizenzierung

Lizenzarten

Es stehen unterschiedliche Lizenzarten zur Verfügung:

LO =Limitiert auf nur ausgehende Nachrichten Die Funktionalität ist limitiert auf das Senden von Nachrichten ohne Überwachungsfunktion für Systembedienernachrichten.

LB = Limitiert bidirektional Die Funktionalität ist limitiert auf das Senden/Empfangen von Nachrichten ohne Überwachungsfunktion von Systembedienernachrichten

SO = Einzelbenutzer ausgehend Ein Benutzer, Systembedienernachrichten und ausgehende Nachrichten

2B = Zwei Benutzer bidirektional Zwei Benutzer, Systembedienernachrichten und ein-/ausgehende Nachrichten

UO = Unlimitiert ausgehend Unbegrenzte Anzahl Benutzer, Systembedienernachrichten und ausgehenden Nachrichten

U1 = 10 Benutzer bidirektional 10 Benutzer, Systembedienernachrichten und ein-/ausgehenden Nachrichten

UB = Unlimitiert bidirektional Unbegrenzte Anzahl Benutzer, Systembedienernachrichten und ein-/ausgehenden Nachrichten

NT = NT Monitor Unterstützung für den NT Monitor. Dieses Produkt wird mit NT-n angezeigt, wobei n die Anzahl der unterstützten NTs ist. Wenn n > 99 ist, wird eine unbegrenzte Anzahl NT-Systeme unterstützt.

Die Lizenzdatei und die Datensicherung

 

Aktive Lizenzen und Optionen anzeigen

 


Deinstallation der IBM i-Software

Um das Produkt vollständig zu deinstallieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Melden Sie sich unter QSECOFR oder einem anderen Benutzerprofil mit den benötigten Sonderrechten (*ALLOBJ, *SAVSYS, *SECADM, *JOBCTL) an.

  2. Beenden Sie das Subsystem GSMTEXT und den HTTP-Server GSMTEXT mit dem Befehl STRGSMT, Aw.22.

  3. Stellen Sie sicher, dass GSMText derzeit nicht verwendet wird. Verwenden Sie dazu den Befehl WRKOBJLCK GSMTEXT *LIB Die angezeigte Liste sollte leer sein. Wenn nicht, beheben Sie dies und versuchen Sie es erneut.

  4. Geben Sie folgenden Befehl ein: ADDLIBLE GSMTEXT

  5. Geben Sie folgenden Befehl ein: CALL GSM730C

  6. Geben Sie folgenden Befehl ein: RMVLIBLE GSMTEXT

  7. Geben Sie folgenden Befehl ein: DLTLIB GSMTEXT

  8. Geben sie den Befehl WRKDIRE ein. Falls noch vorhanden, entfernen Sie alle Einträge mit der Benutzer-ID GSMTEXT.

  9. Geben Sie den Befehl DLTUSRPRF USRPRF(GSMTEXT) OWNOBJOPT(*DLT) ein.

Damit ist die Deinstallation des Produktes abgeschlossen.

 


Lizenzcodesicherung bei Hochverfügbarkeit, Spiegelung, Backup

Im Rahmen einer Hochverfügbarkeitslösung mit Spiegelung der Objekte wird der Lizenzcode von GSMText auf der Backup-Maschine immer wieder mit dem der Produktionsmaschine überschrieben. Dies kann verhindert werden:

Grundsätzlich muss das jeweilige Lizenzobjekt, welches das Lizenzkenn-wort enthält, aus der Spiegelung herausgenommen werden.

Bei Übertragung der Bibliotheken von Produktivsystemen auf Backup-Systeme dürfen folgende lizenzrelevante Objekte nicht mit synchronisiert werden, bzw. müssen nach der Synchronisation auf dem Backup-System aus einer Sicherung wieder hergestellt werden.

Lizenzcodeobjekte GSMText :


Produkt   Bibliothek   Objekttyp      Objektname
------------------------------------------------
GSMText   GSMTEXT      *FILE          LCLICDP