Toolmaker-Lizenzinfo

Inhaltsübersicht

Toolmaker-Lizenzdateien vs. Softkey

Die meisten unserer Produkte werden mit Hilfe von Textdateien geschützt, in denen das System und die freigegebenen Optionen zum Produkt hinterlegt ist. Sie erhalten eine Lizenzdatei per E-Mail auf Anforderung an licenses@toolmaker.de. Welche Angaben dafür benötigt werden und wie man sie ermittelt wird im folgenden Kapitel erklärt. Der Umgang mit den Lizenzdateien wird weiter unten im Abschnitt Lizenzdateien erläutert.

WRKOBJ <produktbibliothek>/TZ*

  • Zum Beispiel: WRKOBJ DIRMAIL/TZ*
  • Wenn Sie nach Eingabe dieses Befehls eine Reihen von Objekten sehen, deren Name mit "TZ" beginnt, dann wird das Produkt mit einer Lizenzdatei geschützt


Ältere Produkte werden z.T. noch mit Softkey geschützt.Hierbei wird der Freigabecode mit dem Befehl INSPSW eingegeben.Der Umgang mit Sofkey-Freigabecodes wird im Abschnitt Softkey erläutert.

WRKOBJ <produktbibliothek>/SK*

  • Zum Beispiel: WRKOBJ DIRWORD/SK*
  • Wenn Sie nach Eingabe dieses Befehls eine Reihen von Objekten sehen, deren Name mit "SK" beginnt, dann wird das Produkt mit einer Lizenzdatei geschützt

Ein Wechsel der Schutzart geht immer einher mit einer Versionsänderung z.B. bei directfax von 5 (Softkey)  auf 6 (Lizenzdatei).

Informationen für das Erstellen von Lizenzen

Anfordern einer Lizenz

Wenn Sie eine Lizenz benötigen, schicken Sie bitte ein E-Mail an die Adresse licenses@toolmaker.de.

Für das Erstellen der Lizenzen benötigen wir folgende Angaben von Ihrem IBM i - System: Seriennummer, Modell, Processor Feature, LPAR-Nummer und -Name (=Systemname) und Anzahl freigegebener cores auf der LPAR

Wie Sie diese Angaben ermitteln können wird hier beschrieben:


Mit TIM

Wenn Sie bereits unser Programm „Toolmaker Installation Manager“ (TIM) im Einsatz haben, dann ist es einfach, diese Werte zu ermitteln:

GO TIM, Auswahl 6, Hardcopy der Anzeige erstellen und uns zusenden.

Weitere Informationen zu TIM finden Sie hier

Ohne TIM

Geben Sie diese Befehle ein:

CALL QCMD
CALL QLZARCAPI

Es wird eine Zusammenfassung aller wichtigen Daten angezeigt:

Die Angaben, die wir benötigen sind:

  • Systemname = NETWORK NAME
  • Seriennummer = SYSTEM SERIAL NUMBER
  • Modell = SYSTEM TYPE-MODEL - davon der zweite Teil nach dem Bindestrich (z.B. 9117-MMA)
  • Processor feature = PROCESSOR FEATURE CODE
  • LPAR-Nummer = PARTITION ID
  • Freigegebene Cores / Benutzte Prozessoren = CONFIGURABLE PROCS IN SYSTEM



Alternativ: wenn Sie QLZARCAPI nicht verwenden können oder wollen, dann gibt es noch bitte diese Befehle:

  • Systemname: DSPNETA - "Aktueller Systemname"
  • Seriennnummer:  DSPSYSVAL QSRLNBR
  • Modell:  DSPSYSVAL QMODEL
  • Processor feature:  DSPSYSVAL QPRCFEAT
  • LPAR-Nummer: GO SERVICE, Auswahl 6
  • Freigegebene Cores / Benutzte Prozessoren:  WRKLICINF
    • Auswahl 5 für die Zeile 5770SS1 V7 5051 IBM i
    • Wert bei „Nutzungsanzahl“ oder „Informationen zur Nutzungsanzahl - Lokale Partition“ (die Anzeige kann variieren)

Weitere Information über das Betriebssystem

Bei der Fehlersuche und -behebung benötigen wir zudem noch die Information über die Version  des Betriebssystems und des Produktes

  • Die IBM i -Version des Systems feststellen:  GO LICPGM, Auswahl 10, F11
  • Wie Sie die Version Ihres Toolmaker-Produktes festellen können finden Sie auf der Troubleshooting-Seite zu dem Produkt



Die verschiedenen Verfahren zur Lizenzeingabe und -prüfung bei Toolmaker

Lizenzdatei


Der Name einer Lizenzdatei beginnt immer mit "License_" gefolgt vom Produktkürzel, der Version der Software und der Seriennumer Ihres IBM i - Systems. Zum Beispiel:  License_DIRARC_01_65B1CBF.txt.

Legen Sie die Lizenzdatei einfach im IFS der IBM i ab, im Verzeichnis /Toolmaker.

Wird statt des Windows Explorers ein anderes Tool zur Übertragung verwendet oder der Inhalt der Datei mit einem Editor geändert, kann die Lizenzdatei unbrauchbar werden.

Falls das Verzeichnis /Toolmaker noch nicht existiert, kann es mit dem Windows Explorer oder mit dem iSeries Befehl MD erstellt werden.

Die Mehrheit der Toolmaker-Produkte wird von einer Lizenzdatei geschützt. Diese Datei wird Ihnen von uns per Mail gesendet und muss in einem bestimmten Verzeichnis im IFS der IBM i abgelegt werden. Es ist eine einfache ASCII-Datei, die zu einem einzelnen System die freigegebenen Produkte und Optionen darstellt. Sie darf inhaltlich nicht verändert werden, sonst ist die Funktion gefährdet und die Lizenz verfällt. Die Namen der Lizenzdateien beginnen mit "License", gefolgt von Angaben zum Produkt, der 2-stelligen Versions-Nr. und der System-Seriennummer der IBM i.

Den aktuellen Lizenzierungs-Zustand eines Produktes prüfen, das über eine Lizenzdatei geschützt ist

  1. ADDLIBLE <produktbibliothek> - Den Namen der Produktbibliothek finden Sie auf der Seite mit der Produktdokumentation für das Produkt

  2. DSPLICINFO *FULL   Hinweis: DSPLICINFO ist der übliche Befehl für die meisten Produkte/Versionen. Es gibt ein paar Ausnahmen, siehe aufklappbare Box:


In der Anzeige wird für jedes Modul des Produktes eine Zeile angezeigt. Die Spalte "Int.Codes" zeigt den den "Zustand" dieser Lizenz an.

Bedeutung der Internen Codes

Lizenzwarnungen an QSYSOPR

An der Systemnachrichtenanzeige QSYSOPR können in den ersten 30 Tagen nach einer Installation Lizenzwarnungen erscheinen. Beispiele:

>> Die Toolmaker DIRMAIL EML Testlizenz endet in 27 Tag(en).
>> Die Toolmaker DIRMAIL DSP Testlizenz endet in 27 Tag(en).

Es handelt sich hier um temporäre Testlizenzen, die bei der Erstinstallation des Produkts auf einer iSeries automatisch freigeschaltet werden.

Entscheidend bei der Bewertung dieser Art Warnung ist, ob Sie die genannte Komponente (im Beispiel EML bzw. DSP des Produkts DirectMail) lizenziert haben oder lizenzieren wollen. Wenn beides mit Nein beantwortet wird, können Sie die betreffende Meldung ignorieren.

Achtung: Wenn Sie die permanente Lizenzdatei bereits in das Verzeichnis /Toolmaker gestellt haben und trotzdem eine Lizenzwarnung zu der für Sie wichtigen Komponente kommt, liegt ein Fehler in der Lizenzdatei vor.

Die Gründe für Lizenzfehler können vielfältig sein.

Die Anzeige DSPLICINFO *FULL kann helfen, die Ursache schnell einzukreisen.

Beispielanzeige für DirectArchiv:


Im Kopfteil der Anzeige sind die tatsächlich vorgefundenen Systemwerte dieser Maschine zu sehen. Hier könnte es Abweichungen zu den an Toolmaker gemeldeten und in der Lizenzdatei enthaltenen Werten geben.

In der Spalte mit der Überschrift Int.Codes werden 4-stellige Fehlernummern gezeigt. Die häufigsten Codes mit ihren Ursachen sind nachfolgend aufgelistet.

1300 Modell weicht ab
1400 Proz. Feature weicht ab
2000 Erstinstallations-Test-Periode ist bereits abgelaufen
3500 Keine Lizenz für diese Funktion vorhanden
9312 Zertifikatdatei im IFS nicht gefunden
9321 Zertifikatdatei wurde geändert oder falsch ins IFS transferiert

Wurde die Zertifikatdatei von DSPLICINFO nicht gefunden (Fehler 9312), obwohl sie im Verzeichnis /Toolmaker vorhanden ist, liegt eine Abweichung im Produktnamen, in der Versions-Nr. oder in der Serien-Nr. vor. Dies kann man bei einer genauen Prüfung des Namens der Lizenzdatei erkennen, wenn man die Daten mit den Systemwerten im Kopf der Anzeige DSPLICINFO vergleicht.

Fehler 9321 bedeutet, es wurde zwar eine Lizenzdatei gefunden, aber deren textlicher Inhalt oder die (unsichtbaren) Trennzeichen wurden verändert. Dies passiert meist beim Übertragen der Datei vom PC in das IFS-Verzeichnis /Toolmaker, wenn dabei statt des Windows Explorers irgend ein anderes Tool verwendet wird. Z. B. neigen andere Methoden dazu, bei einer Differenz der CCSID zwischen PC und iSeries Umfeld eine Zeichenumsetzung durchzuführen.

Softkey

Mit dem System "Softkey" werden ältere Produktversionen geschützt. Beim Softkey-Verfahren wird der Key mit dem Befehl INSPSW eingegeben.

Sie bekommen die für die Freischaltung benötigten Angaben gemeinsam mit einer Anleitung zugesendet. Bitte achten Sie darauf, diese Anleitung genau zu befolgen.

Bei einigen älteren Produkten wird ein vom Modell unabhängiges Kennwort vergeben. In solchen Fällen muss mit 2x Taste F9 das angezeigte Modell auf den Sonderwert *ANY umgeschaltet werden. Bitte achten Sie auf den entsprechenden Hinweis.

Datumsfelder in der Eingabemaske sind immer im Format JJMMTT (Jahr-Monat-Tag) einzugeben. Falls es hierbei zu Fehlermeldungen wegen Dezimalzahlen kommt, tippen Sie das Datum einfach 6-stellig ohne Trennzeichen ein (Beispiel: 5.07.16 als 050716 eingeben).

Bei manchen Produkten können verschiedene Funktionen durch separate Kennworte geschützt sein. In solchen Fällen erhalten Sie dann mehr als einen Kennwortbrief. Die Unterscheidung ist am Parameter Produktcode möglich. Erst wenn alle erhaltenen Kennworte eingegeben wurden, ist das Produkt freigeschaltet (verfallen Sie bitte nicht der Idee, Toolmaker hätte Ihnen das selbe Kennwort mehrfach geschickt).

Hinweis: Falls Sie das Kennwort im laufenden Betrieb eingegeben haben, ist es erforderlich, das Produkt neu zu starten (also Subsystem, falls vorhanden, mit dem entsprechenden Befehl oder Menüpunkt beenden und gleich wieder neu starten).


Den aktuellen Lizenzierungs-Zustand eines Produktes prüfen, das über Softkey geschützt ist

  1. ADDLIBLE <produktbibliothek> - Den Namen der Produktbibliothek finden Sie auf der Seite mit der Produktdokumentation für das Produkt

  2. Je nach Produkt kann es einen speziellen Befehl geben, der in der Statuszeile Codes der lizenzierten Komponenten anzeigt. Meist beginnt der Befehl mit CHK, z.B.:

directfax vor Version 6: CHKDIRFAX

directmail vor Version 5: DSPLICINF (ohne "O" am Ende)

directdial vor Version 5: CHKDDL

directword: CHKDW

directmedia: CHKDIRMED

funkuhr: CHKCLK

Meldungen in der Statuszeile

Softkey-Meldungen werden in der Statuszeile angezeigt und müssen mit Taste Grundstellung (am PC meist STRG) bestätigt werden.

0011 Das Kennwort wurde vergeben

Diese Meldung (nur sie) zeigt an, dass die Lizenz erfolgreich eingetragen wurde.

Serien-Nr. und Modell werden als ******** angezeigt

Dieser Effekt tritt auf, wenn der Systemwert QSECURITY falsch gesetzt ist. Eine Kennwort-Eingabe ist dann nicht möglich und sämtliche bereits erfolgreich vergebenen Lizenzen sind gesperrt!

Lösung:

Den Systemwert QSECURITY vom Systemadministrator mit CHGSYSVAL wieder auf den Wert zurücksetzen, den er beim letzten IPL hatte!
oder
ein IPL fahren (Maschine herunterfahren und sofort wieder neu starten). Dieser Weg ist der richtige, wenn Sie sowieso vor hatten, den Systemwert dauerhaft zu ändern und Sie gerade einziger Benutzer auf dem System sind.

Fehler 0004 - Das angegebene Produkt ist nicht installiert

Diese Meldung kann folgende Ursachen haben:

1. Der Produktcode wurde falsch eingetippt
Lösung: Eingaben noch mal genau mit dem Kennwortbrief vergleichen.

2. Der Befehl ADDLIBLE Bibl.-Name wurde nicht oder nicht richtig eingegeben (z.B. falscher Bibliotheksname).
Lösung: Kennwortprogramm beenden, SIGNOFF und wieder SIGNON machen, den ADDLIBLE Befehl entsprechend dem Kennwortbrief eingeben und dann mit INSPSW die Kennworteingabe starten.

3. Der Produktcode passt nicht zur installierten Version des Produktes oder das Produkt, was Sie freischalten wollen, ist noch gar nicht installiert worden.
Lösung: Falls Sie eine neuere Version des Produktes vorliegen haben, die neuere Version installieren und dann die Kennworteingabe neu versuchen. Falls das Produkt bereits installiert ist, Toolmaker anrufen und die Versionsunterschiede prüfen lassen.

Fehler 0008 - Die Daten auf dem Bildschirm passen nicht zum Kennwort

Diese Meldung kann folgende Ursachen haben:
1. *ANY wurde nicht eingegeben
Lösung: 2x F9 drücken oder 1x F9 und *ANY eintippen!

2. Die angezeigte Serien-Nr. stimmt nicht mit der Serien-Nr. im Brief von Toolmaker überein (bei Toolmaker ist eine falsche oder alte Serien-Nr. gespeichert).
Lösung: Toolmaker in Kaufering anrufen, am besten vorher ein Hardcopy von der Softkey-Eingabemaske machen und zu Toolmaker faxen.

3. Die angezeigte Modell-Nr. stimmt nicht mit der Modell-Nr. im Brief von Toolmaker überein (und es wird keine Eingabe *ANY verlangt).
Lösung: Toolmaker in Kaufering anrufen

4. Beim Abschreiben der Daten vom Brief oder Fax haben Sie sich vertippt, etwas weggelassen oder etwas hinzugefügt, was nicht in der Anleitung steht. Meist sind es Verwechselungen bei 0 (Null) und O (Oh) im Kennwort sowie die Parameter Anzahl Aufrufe oder Anzahl Benutzer, welche nicht beachtet wurden.
Lösung: Bitte noch mal alle Briefangaben mit den Bildschirmdaten vergleichen. Wenn Sie trotzdem keine Abweichung finden können, machen Sie ein Hardcopy (Taste Druck) und faxen Sie es an Toolmaker. Bei der Hotline hat sich auch folgende Methode bewährt: Kennwortprogramm mit F3 verlassen und mit INSPSW neu starten.

5. Sie haben alles richtig eingetippt und trotzdem wird immer gemeldet Die Daten auf dem Bildschirm passen nicht zum Kennwort. In diesem Fall verlassen sie das Kennwortprogramm mit F3, rufen Sie INSPSW erneut auf und tippen Sie die Daten nochmals ein.

Fehler 0009 - Kennworteingabe nicht möglich, da bereits vorhanden

Diese Meldung kann folgende Ursachen haben:

1. Sie hatten diesen Lizenzcode bereits vor längerer Zeit einmal erfolgreich mit INSPSW eingegeben, seither mit dem Produkt gearbeitet und mussten jetzt die Produktbibliothek von einer Bandsicherung ersetzen (z. B. 2. Datenübernahme bei Systemumstieg)
Lösung: Softkey-Lizenzcodes können nur einmal verwendet werden. Rufen Sie Toolmaker an und lassen Sie sich einen neuen Lizenzcode mit aktuellem Kennwortdatum zusenden.

2. Sie haben diesen Lizenzcode bereits in einem vorherigen Eingabe-Versuch erfolgreich aktiviert, aber die Bestätigungs-Nachricht Das Kennwort wurde vergeben nicht gesehen (z.B. weil der Nachrichtentext im grauen Windowsbereich angezeigt wurde, was typisch für 5250-Emulationen am PC mit C/A Express ist).
Lösung: Verlassen Sie das Kennworteingabe-Programm und testen Sie das Produkt. Wenn dabei keine Lizenz-Meldung auftaucht, war die erste Kennworteingabe wohl erfolgreich.

3. Die obige Meldung ist gekommen, obwohl es sich hier um den ersten Versuch einer Kennworteingabe handelt (das Produkt ist gerade frisch installiert worden). Es kann aber auch sein, dass Sie das Produkt schon seit den neunziger Jahren benutzen und jetzt einen Modell- oder Systemwechsel gemacht haben (Jahr 2000/Y2K-Problem).

Ursache: Das Produkt liegt in einer Version vor, die bezüglich der Kennworteingabe nicht Y2K-fähig ist.
Lösung: Wenn auf der Website, wo Sie dieses Dokument geöffnet oder von wo Sie es herunter geladen haben, ein Link auf eine Softkey-Kennwort-Problemlösung angeboten wird, drücken Sie dort auf den markierten String und Sie erhalten eine kleine Sicherungsdatei mit einem AS/400-Objekt (*USRSPC). Verfahren Sie laut der ebenfalls dort angegebenen Installationsanleitung und versuchen Sie danach erneut die Kennworteingabe lt. Brief/Fax von Toolmaker. Wird auf der Website kein solcher Link angeboten, rufen Sie Toolmaker an.

Fehler 0014 - Fehler in der Produktinstallation

Dies ist eine sehr selten vorkommende Fehlermeldung, deren Ursache mit der Hotline geklärt werden sollte. Rufen Sie in diesem Fall die Toolmaker Hotline unter +49 8191 968-120 an.
Wenn die Hotline gerade nicht erreichbar ist, versuchen Sie es mit folgendem Verfahren:

  1. Ab- und wieder anmelden (SIGNOFF/ON) als QSECOFR
  2. ADDLIBLE Bibl.-Name lt. Kennwortbrief.
  3. WRKOBJ SKEY*
  4. Liste der angezeigten SKEY-Objekte prüfen. Achten Sie auf die Bibliotheks-Spalte. Dort darf nur die zuvor mit ADDLIBLE hinzugefügte Bibliothek auftauchen.
  5. Falls sich SKEY-Objekte in einer anderen Bibliothek befinden, die in der Liste vor der Produktbibliothek steht, kann es zu einem Softkey-Versionskonflikt kommen. Ändern Sie bitte die Bibliotheksliste mittels EDTLIBL oder CHGSYSLIBL so ab, dass die Produktbibliothek vorn steht.

Fehler 0016 - Das Systemdatum muss zwischen dem Kennwortdatum und dem Verfalldatum liegen.

Sie versuchen ein Testkennwort einzugeben, bei dem die Testzeit bereits abgelaufen ist.
Lösung: Toolmaker anrufen und ein neues Testkennwort anfordern.

Fehler 112 - Kontrollsatz fehlt

Der Fehler 112 kann auf nicht-deutschen Systemen auftreten, wenn der Systemwert QCCSID nicht auf 65535 steht. Betroffen sind alle Produkte mit benutzerbezogener Lizenzprüfung wie DirectFax/PC, Dataxpress, DirectWord, DirectMedia. Dort existiert eine Datei SKEYPF49, deren CCSID auf 273 steht.

Lösung:
Man kann die Datei wie folgt ändern (während sie nicht benutzt wird):
CHGPF FILE(xxxxxxx/SKEYPF49) CCSID(65535)
Für xxxxxxx bitte den Namen der Produktbibliothek einsetzen. Im April 2005 wurde diese Änderung bei allen Toolmaker Produkten bereits vorgenommen.

Sonstige Fehler

In seltenen Fällen kommt als Ursache für Fehlermeldungen bei der Kennworteingabe auch ein verdecktes Problem bei der Installation des Produktes in Betracht. Wenn durch eingeschränkte Systemwerte oder Benutzerrechte bestimmte Objekte nicht ins System geladen werden konnten oder nicht alle Rechte haben, kann Softkey nicht arbeiten.

Folgende Systemwerte der AS/400 und der jeweilige Standardwert sind zu beachten:

  • QALWOBJRST *ALL
  • QALWUSRDMN *ALL
  • QVFYOBJRST 1 (ab V5R1)

Wenn die Installation nicht mit QSECOFR durchgeführt wurde, kann es sein, dass zwar alle Objekte installiert, aber die Sonderrechte entzogen wurden.

Falls eine der möglichen Ursachen bei Ihnen zutrifft, müssten Sie nach der Korrektur des Systemwertes das Produkt unter dem QSECOFR neu installieren. Sprechen Sie in diesem Fall bitte vorher die Hotline an.

Prüfen Sie anhand dieser Liste, ob auf Ihrem System alle erforderlichen Objekte verfügbar sind:

Lizenzfehlercodes wie z. B. 101, 103, 107, 112 während der Ausführung

In der Ausführungsphase eines Programms kann es zu Lizenzfehlern kommen, die als 3-stellige Zahl in einer Meldung oder an QSYSOPR angezeigt werden. Nachfolgend eine Liste der möglichen Codes:

101 MODELL/PROZESSORGRUPPE FALSCH
102 VERFALLDATUM ODER MAX. ANZAHL AUFRUFE ÜBERSCHRITTEN
103 SERIEN-NR. WEICHT AB
104 SOFTKEY-PROGRAMMVERSIONS-FEHLER
105 KW FEHLT, DATUM MANIPULIERT ODER *LIBL-FEHLER
106 SOFTKEY FEHLER 6 (NICHT BENUTZT)
107 BENUTZERLIMIT ÜBERSCHRITTEN
108 SOFTKEY FEHLER 8 (NICHT BENUTZT)
109 UNDEFINIERTER SOFTKEYFEHLER
110 FREI
111 OPENFEHLER DATEI SKEYPF49
112 KONTROLLSATZ FEHLT
113 KONTROLLSUMME KONTROLLSATZ NICHT NUMERISCH
114 BENUTZERZÄHLER KONTROLLSATZ NICHT NUMERISCH
115 KONTROLLSUMME KONTROLLSATZ FALSCH
116 MEMBERNAME IM KONTROLLSATZ FALSCH
117 KONTROLLSUMME BENUTZERSATZ NICHT NUMERISCH
118 KONTROLLSUMME BENUTZERSATZ FALSCH
119 KONTROLL-DATENBEREICH FEHLT/FALSCH
120 KONTROLL-DATENBEREICH ABWEICHUNG CALL COUNTER ZU GROSS
121 SATZSPERRE-PROBLEM BEI REORG

199 SHAREWARE-LIMIT ÜBERSCHRITTEN

201 PARAMETER 1 IP-ADRESSE falsch ODER NAME FEHLT
202 PARAMETER 2 ANZAHL BENUTZER IST NULL ODER >9999

301 LIZENZPRÜFUNG FEHLGESCHLAGEN
302 RÜCKGABEPARAMETER NICHT NUMERISCH
303 RÜCKGABEWERT FALSCH (BEI SOFTKEY-FEHLER)
304 RÜCKGABEWERT FALSCH (BEI SOFTKEY-PRÜF.OK)


Lizenzcodeobjekte

Im Rahmen einer Hochverfügbarkeitslösung mit Spiegelung der Objekte wird der Lizenzcode des Toolmaker Produkts auf der Backupmaschine immer wieder mit dem der Produktionsmaschine überschrieben. Wie kann ich das verhindern?Im Rahmen einer Hochverfügbarkeitslösung mit Spiegelung der Objekte wird der Lizenzcode des Toolmaker Produkts auf der Backupmaschine immer wieder mit dem der Produktionsmaschine überschrieben. Wie kann ich das verhindern?Im Rahmen einer Hochverfügbarkeitslösung mit Spiegelung der Objekte wird der Lizenzcode des Toolmaker Produkts auf der Backupmaschine immer wieder mit dem der Produktionsmaschine überschrieben. Wie kann ich das verhindern?

Lösungsmöglichkeiten:

Solange es sich bei dem jeweiligen Lizenzträger um ein Objekt handelt (*USRSPC, *FILE), sollte dies aus der Spiegelung herausgenommen werden.

Ist dies nicht möglich (z. B. bei Hardware-Spiegelung), bleibt eigentlich nur die Eingabe des Lizenzcodes nach der Umschaltung auf die andere Maschine.

Denkbar ist auch die Sicherung der Lizenzobjekte in eine SAVF (Name=<prd><serial>, <prd>=Produktkürzel, <serial>=Serien-Nr. der Maschine, Beispiel: DFX653C91A). Alle SAVFs dieser Art könnten in einer speziellen Lizenzbibliothek gespeichert werden. Die Sicherung erfolgt, nachdem die Codes auf der jeweiligen Maschine erfasst wurden. Im Fehlerfall müsste dann nur ein entsprechender Befehl RSTOBJ ausgeführt werden.

Bei Produkten, die über ein Zertifikat geschützt sind, ist bezüglich Lizenzobjekten keine Maßnahme erforderlich. Hier wird mit einer Lizenzdatei in Form einer PC-TXT-Datei im IFS-Verzeichnis /Toolmaker gearbeitet. Da der Name der Lizenzdatei die Serien-Nr. der Maschine enthält, kann es nicht zu Überschreibungen kommen.

Hier ist eine Liste der aktuellen Toolmaker Produkte mit Hinweisen zu den Lizenzcodeobjekten. Generische Namen haben einen Stern.



Verfahren zur Lizenzprüfung bei von uns vertretenen Fremdherstellern

Wir arbeiten mit einigen Softwareherstellern zusammen, die eigene Verfahren zur Lizenzprüfung verwenden.

Gumbo (SplAmatic, Spoolmail)

Die Gumbo-Produkte SplAmatic werden von uns als Optionen zu directspool (directmail) vertrieben. Sie erhalten von uns per E-Mail einen Freigabecode der mit einem Befehl einzugeben ist. Für die Prüfung steht ein anderer Befehl zur Verfügung.

Information, die zum Erstellen einer Lizenz benötigt wird

Spool-A-Matic benötigt für jede Version/Release eine eigene Lizenz vom Hersteller. Der Kunde braucht also eine neue Lizenz, wenn er z.B. von V2R8M0 auf V2R9M0 aktualisiert.

Die Version des Produktes ermittelt man über GO LICPGM → Auswahl 10 → F11 → zum richtigen Lizenz-Programm vorblättern:
- Spool-A-Matic: 2A55SAM
- SpoolMail: 2A55SSM1

SplAmatic (DIRMAILG)-Freigabecode eingeben

ADDLIBLE SPLAMATIC

CHGSAMAUT AUTH(<der freigabecode>) EXPDAT(*NONE | <verfalldatum, wenn erfoderlich>)

SplAmatic (DIRMAILG)-Freigabecode prüfen

ADDLIBLE SPLAMATIC

CHKSAMAUT


Spoolmail (DIRMAILH)-Freigabecode eingeben

ADDLIBLE SPOOLMAIL

CHGSM1AUT AUTH(<der freigabecode>)

Spoolmail (DIRMAILH)-Freigabecode prüfen

ADDLIBLE SPOOLMAIL

CHKSM1AUT

GSMTEXT

Für GSMTEXT wird Ihnen ein Freigabecode per E-Mail gesendet. Dieser muss nach der Anleitung eingegeben werden.

GSMTEXT-Freigabecode eingeben



GSMTEXT-Freigabecode prüfen


SpoolMaster

Für SpoolMaster wird Ihnen ein Freigabecode per E-Mail gesendet. Dieser muss nach der Anleitung eingegeben werden.

SpoolMaster-Freigabecode eingeben



SpoolMaster-Freigabecode prüfen



saveoutq

Für saveoutq wird Ihnen ein Freigabecode per E-Mail gesendet. Dieser muss nach der Anleitung eingegeben werden.

saveoutq-Freigabecode eingeben



saveoutq-Freigabecode prüfen




pdf4i

Für pdf4i wird Ihnen ein Freigabecode per E-Mail gesendet. Dieser muss nach der Anleitung eingegeben werden.

pdf4i-Freigabecode eingeben



pdf4i-Freigabecode prüfen



rpg2free

Für rpg2free wird Ihnen ein Freigabecode per E-Mail gesendet. Dieser muss nach der Anleitung eingegeben werden.

rpg2free-Freigabecode eingeben



rpg2free-Freigabecode prüfen



rtpa - Realtime Program Audit

Für rtpa wird Ihnen ein Freigabecode per E-Mail gesendet. Dieser muss nach der Anleitung eingegeben werden.

rtpa-Freigabecode eingeben



rtpa-Freigabecode prüfen