directmail

Toolmaker Produkt-Dokumentation

directmail

 

Grundlegende Information

Aktuelle Version

IBM i

5.60 mit PTF 18

Freigegeben am 2026-02-19

 

Installationsvoraussetzungen

IBM i V7R1 mit Option 39 - "International Components for Unicode"  - Weitere Informationen zu Option 39 finden Sie hier
Toolmaker Installation Manager (TIM) - Weitere Information zu TIM finden Sie hier
Toolmaker WOPiXX Version 2.34 - Weitere Informationen zu WOPiXX finden Sie hier


Für das Versenden und Empfangen von E-Mails muss Ihr System IBM i mit einem Mailserver (SMTP und/oder POP) verbunden werden. Das kann sein

Die bei Ihnen installierte Version können sie ermitteln:

IBM i

Mit dem Befehl DIRMAIL/WRKMBX - die Version wird rechts angezeigt. Z.B.: Version: 05.50.05

Weitere Produkte im Zusammenhang mit directmail

Die folgenden Produkte verwenden dieselbe Bibliothek "DIRMAIL" aber sind separat dokumentiert und lizenziert:

 

 


Software-Downloads

Aktuelle Version

IBM i

Die Installation erfolgt über den Toolmaker Installation Manager (TIM) mit dem Auftrag INSTALL_PRODUCT DIRMAIL.

Die Software SplAmatic der Firma Gumbo wird von uns als Option von directspool vertrieben und unterstützt. Die Aktuelle Version von SplAmatic finden Sie auf der Seite von directspool.

 

 


Installation

Erst-Installation

Die Installation erfolgt über den Toolmaker Installation Manager (TIM)

  • Der Auftrag lautet INSTALL_PRODUCT

  • Als Produkt ist anzugeben: DIRMAIL

Aktualisierung

Die Aktualisierung des Produktes läuft auch über den Toolmaker Installation Manager (TIM).

Dabei gibt es zwei Varianten:

  • den Versions-Update

  • den PTF-Update

Welche Art des Updates auszuführen ist, ergibt sich aus den Versionsnummern von / nach: die Versionsnummern von directmail (sowie directspool, directview und pdfenhancer) bestehen aus drei Teilen:

Version, Release, PTF-level. Zum Beispiel: 5.60.13.

Versions-update

Änderungen in den ersten beiden Teilen der Versionsnummer werden als "Versions-update" bezeichnet. Der PTF-level ist hier egal.

Zum Beispiel

  • 5.50.xx → 5.51.yy = Versionsupdate

  • 5.51.xx → 5.60.xx = Versionsupdate

Neue Versionen werden auch mit dem Befehl INSTALL_PRODUCT für das Produkt DIRMAIL installiert.

PTF-update

Wenn sich nur der dritte Teil der Versionsnummer ändert, dann ist es ein "PTF-update":

  • 5.50.07 → 5.50.08 = PTF-update

PTFs werden mit dem Befehl INSTALL_PTF für das Produkt DIRMAIL installiert.

PTF-updates sind kumulativ, man kann also immer das höchste PTF für die installierte Version nehmen.

Spool-a-Matic (2A55SAM)

Das Produkt Spool-a-Matic wird auf demselben Wege aktualisiert, wie zur Installation. Siehe: Installation Spool-a-Matic.

IBM i - Releasewechsel oder dem Wechsel auf ein neues IBM i - System

Nach einem Releasewechsel des IBM i - Betriebssystems oder nach dem Wechsel auf ein neues IBM i - System sind die folgenden Schritte durchzuführen:

 


Bibliotheken und IFS-Verzeichnisse (bei der Datensicherung berücksichtigen)

Daten von directmail werden sowohl in native IBM i-Dateien in der Bibliothek, als auch im integrierten Dateisystem der IBM i, dem IFS abgelegt. Folgende Strukturen werden innerhalb des IFS für directmail/400 benutzt:

Bibliotheken auf IBM i

  • DIRMAIL

IFS-Verzeichnis auf IBM i

Das Root Verzeichnis für directmail befindet sich im IFS der IBM i und heisst standardmässig /Toolmaker/DirectMail400. Es kann über CFGDIRMAIL, Parameter MAILPATH geändert werden.

Das Root-Verzeichnis enthält die folgenden Unterverzeichnisse:

../Debug - Trace-Dateien von SMTP, POP und directspool(Automail), wenn im Befehl CFGDIRMAIL der Parameter TRACE(*YES) gesetzt ist.

../Certs- Ablageverzeichnis für digitale Zertifikate

../Fonts- Fonts für Unicode PDF-Konvertierung

../Forms- Formularvorlagen für directmail ("der Formular-Ordner")

../Graphics - Speicherung von Grafikdaten

../Mailboxes - Gespeicherte E-Mails im .eml-Format für die Anzeige mit DirectMedia

../Sent - Gesendete E-Mail Dateien im Mime format

../Received - Gesendete E-Mail Dateien im Mime format

../Temp - Temporäre directmail Dateien

../Temp/Automail - Temporäre Dateien für Automail

../Temp/Convert - Temporäre Dateien für Konvertierungen

../Temp/MimeSnd - Temporäre MIME Dateien für Versand

../Temp/MimeRcv - Temporäre MIME Dateien für Empfang

 

Sowie natürlich die Bibliotheken und Verzeichnisse von WOPiXX.

 


Weitere Dokumentation zu directmail

Das aktuelle Handbuch zu directmail finden Sie auf dieser Seite: Weitere Dokumentation zu directmail.

 


Fehlersuche und -behebung für directmail

Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite: Fehlersuche und -behebung für directmail.

 


Versionen und Kompatibilität

directmail / directspool / directview / pdfenhancer

 

Mindest-Version für IBM i ist V7R1

Mindestrelease für Installationen von aktuellen Toolmaker Produkten ist IBM i V7R1. Die Installation älterer Produkt Versionen ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll, da für diese nur ein eingeschränkter oder kein Support geleistet werden kann.

 

Version

Veröffentlicht

Lauffähig ab IBM i

Kompatibel mit V7Rx

TIM erforderlich

WOPiXX erforderlich

Lizenzverfahren

Weitere Hinweise

Version

Veröffentlicht

Lauffähig ab IBM i

Kompatibel mit V7Rx

TIM erforderlich

WOPiXX erforderlich

Lizenzverfahren

Weitere Hinweise

4.03

2006-Okt

V4R5

nein

nein

nein

Softkey

nicht mehr unterstützt

4.10

2007-Jun

V4R5

nein

nein

nein

Softkey

nicht mehr unterstützt

4.11

2008-Jan

V5R1

nein

nein

nein

Softkey

nicht mehr unterstützt

4.12

2008-Feb

V5R1

nein

nein

nein

Softkey

nicht mehr unterstützt

4.21

2008-Apr

V5R1

nein

nein

nein

Softkey

nicht mehr unterstützt

4.23

2008-Jun

V5R1

nein

nein

nein

Softkey

nicht mehr unterstützt

4.24

2008-Jul

V5R2

ja

nein

nein

Softkey

Letzte Hauptversion 4.xx

4.30

2009-Aug

V5R2

ja

nein

nein

Softkey

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

4.31

2009-Okt

V5R2

ja

nein

nein

Softkey

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

4.32

2009-Nov

V5R2

ja

nein

nein

Softkey

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.01

2011-Mrz

V5R2

ja

nein

nein

Lizenzdatei

5.01.16, directweb automatisch

5.02

2011-Jul

V5R2

ja

nein

nein

Lizenzdatei

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.03

2011-Aug

V5R2

ja

nein

nein

Lizenzdatei

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.04

2011-Sep

V5R2

ja

nein

nein

Lizenzdatei

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.05

2011-Dez

V5R2

ja

nein

nein

Lizenzdatei

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.21

2012-Okt

V5R2

ja

nein

nein

Lizenzdatei

Zwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.25

 

2013-Apr

V5R4

ja

nein

nein

Lizenzdatei

Zwischenversion, directweb automatisch

5.28

2015-Jan

V5R4

ja

ja

Version 2.15

Lizenzdatei

 

derzeit als OLD Version installierbar, höhere PTFs erst ab IBM V7R1 installierbar

5.50

2018-Jun

V7R1

ja

ja

Version 2.34

Lizenzdatei

nicht mehr installierbar

5.60

2019-Okt

V7R1

ja

ja

Version 2.34

Lizenzdatei

aktuelle Version

SplAmatic

Das Produkt SplAmatic der Firma Gumbo Software, das unter bestimmten Bedingungen in directspool "embedded" ist, ist mit allen IBM i Version ab V7R1 und später kompatibel, auch mit V7R5.

Weitere Informationen auf der Webseite des Herstelliers: https://www.gumbo.com/KnowledgeBase/LicpgmFaq.html

 

Schritte nach einem IBM i Releasewechsel oder Wechsel der IBM i Hardware

Für diese Arbeiten sich bitte als QSECOFR anmelden und darauf achten, dass das Produkt nicht benutzt wird!

Prüfen, ob alle benötigten IBMi - Komponenten installiert sind

  1. GO TIM, Aw. 6

Wenn im unteren Teil der Anzeige Hinweise erscheinen, die auf fehlende Betriebssystemkomponenten hinweisen, das müssen diese nachinstalliert werden

grafik-20260324-162943.png

In diesem Beispiel müssen noch installiert werden:

  1. 5770SS1 - Opt. 39

  2. 5770SS1 - Opt. 13

  3. 5770TS1 - *BASE

  4. 5770TS1 - Opt. 1

Wenn für das Produkt directarchiv die Volltextsuche aktiviert ist, dann muss zusätzlich noch das IBM-Lizenzprogramm OmniFind (“OMF”) installiert werden.

Sicherstellen, dass der System-Lizenzspeicher existiert

Siehe: https://toolmaker.atlassian.net/wiki/spaces/DOKU/pages/540147989/IBM+i+-+wichtige+Informationen+rund+um+das+Betriebssytem#Konfiguration-von-SSL%2C-TLS-und-HTTPS-(z.B.-f%C3%BCr-WOPiXX%2C-directmail)

Sprachen und Konfiguration wiederaufbauen

Nach einem Releasewechsel müssen 2 Schritte gemacht werden, um die Verbindung des Produkts mit Objekten in IBM Bibliotheken wiederherzustellen.

  1. Befehle in QSYS/QUSRSYS bereitstellen:
    ADDLIBLE DIRMAIL
    CHGDMLLNG F4
    Sprache wählen, z. B. DEU
    Enter

  2. Konfiguration fahren:
    CFGDIRMAIL F4 und Enter

Diese Reihenfolge ist unbedingt einzuhalten.

Ghostscript-Konfiguration wiederherstellen

  1. ADDLIBLE DIRWEB

  2. INSGHOST

Sicherstellen, dass STRDIRMAIL nach jedem IPL läuft

Darauf achten, dass nach jedem IPL das Subsystem DIRMAIL gestartet wird:

  1. ADDLIBLE DIRMAIL

  2. STRDIRMAIL (oder STREMLMON)

  3. wenn der IFS-Monitor in Verwendung ist: STRMAILIFS

Update von IBM i V5R4 - Besonders zu beachten

Nach dem Wechsel von V5R4 auf V6R1 oder höher können bei der Anzeige der Mailboxen oder der Konten (WRKMBX, Auswahl 8 und Auswahl 10 → 2) E/A-Fehler auftreten. In diesem Fall kann Ihnen die Hotline eine Lösung liefern. Die Ursache des Problems ist der Wechsel vom inkompatiblen Programm DMKEYDMI auf das neue, mit V6R1/V7R1 verträgliche Verschlüsselungsprogramm.

Es gibt hier leider keine automatische Fehlerbehebung, da die nur dem Kunden bekannten Kennworte neu eingegeben werden müssen.

Bei Wechsel der IBM i Hardware: Lizenz für das Produkt Spool-A-Matic (2A55SAM) erneuern, wenn installiert

Wenn die Option "AFP-SPOOL-Umwandlung (Gumbo SPOOL-A-MATIC)" installiert ist, dann ist für dieses Produkt auch die Lizenz zu erneuern.

Das Produkt hat eine Karenzzeit von 30 Tagen, wird also 30 Tage lang nach dem Maschinenwechsel noch laufen, dann aber mit einem Lizenzfehler enden.

Bitte prüfen, ob die Software installiert ist:

  1. GO LICPGM, Auswahl 10, F11

  2. Vorwärtsblättern: erscheint das Liizenzprogramm "2A55SAM"?

Wenn ja, dann bitte ein E-Mail mit der Angabe des installierten Releases schicken an licenses@toolmaker.de!

Hinweis: Die Lizenz für Spool-A-Matic ist nicht in den Toolmaker-Lizenzdateien enthalten, sondern  muss mit den Befehlen ADDLIBLE SPLAMATIC, CHGSAMAUT AUT(...) eingegeben werden. Das E-Mail mit der Lizenz enthält diese Befehle auch.

 


Hinweise zur Lizenzierung

directmail ist in verschiedenen Ausbaustufen mit mehr oder weniger Funktionalität einsetzbar. Die Funktionalität wird über Lizenzmodelle realisiert. Durch Eingabe der entsprechenden Lizenz wird die Funktion freigeschaltet.

Nach der Erstinstallation kann directmail für maximal 30 Tage ohne Lizenzierung getestet werden.Weitere Information dazu finden Sie auf der Seite Lizenzdatei.

Aktive Lizenzen und Optionen anzeigen

Welche Lizenzen und Optionen auf Ihrem System aktiv sind wird mit diesen Befehlen angezeigt:

ADDLIBLE DIRMAIL
DSPLICINFO *FULL  (ab Version 5. In vorhergehenden Versionen hiess der Befehl "DSPLICINF")

API zur Nutzung der Batch- und SPL-APIs: Aufruf von Funktionen sowie zum Erstellen von E-Mails direkt aus Ihren Anwendungen heraus

ARCH  Archiv-Schnittstelle

ATM Automail (bzw. Spoolmail)

BASE Lizenz für die kostengünstige Grundversion mit eingeschränktem Funktionsumfang

BCD ELP Barcodes