Toolmaker Produkt-Dokumentation
directmail
Inhaltsübersicht
- 1 Grundlegende Information
- 2 Software-Downloads
- 2.1 Aktuelle Version
- 3 Installation
- 4 Bibliotheken und IFS-Verzeichnisse (bei der Datensicherung berücksichtigen)
- 5 Weitere Dokumentation zu directmail
- 6 Fehlersuche und -behebung für directmail
- 7 Versionen und Kompatibilität
- 8 Hinweise zur Lizenzierung
- 9 Backup, Spiegelung und Hochverfügbarkeit - bitte beachten
- 10 Deinstallation der IBM i-Software
Volltextsuche
Verwendung und Konfiguration
Grundlegende Information
Aktuelle Version
IBM i | 5.60 mit PTF 18 | Freigegeben am 2026-02-19 |
Installationsvoraussetzungen
Für das Versenden und Empfangen von E-Mails muss Ihr System IBM i mit einem Mailserver (SMTP und/oder POP) verbunden werden. Das kann sein
Die bei Ihnen installierte Version können sie ermitteln:
IBM i | Mit dem Befehl |
Weitere Produkte im Zusammenhang mit directmail
Die folgenden Produkte verwenden dieselbe Bibliothek "DIRMAIL" aber sind separat dokumentiert und lizenziert:
directspool (mit der Option für die Konvertierung von AFP/IPDS-Spooled files "SplAmatic")
Software-Downloads
Aktuelle Version
IBM i | Die Installation erfolgt über den Toolmaker Installation Manager (TIM) mit dem Auftrag INSTALL_PRODUCT DIRMAIL. |
Die Software SplAmatic der Firma Gumbo wird von uns als Option von directspool vertrieben und unterstützt. Die Aktuelle Version von SplAmatic finden Sie auf der Seite von directspool.
Installation
Erst-Installation
Die Installation erfolgt über den Toolmaker Installation Manager (TIM)
Der Auftrag lautet INSTALL_PRODUCT
Als Produkt ist anzugeben: DIRMAIL
Aktualisierung
Die Aktualisierung des Produktes läuft auch über den Toolmaker Installation Manager (TIM).
Dabei gibt es zwei Varianten:
den Versions-Update
den PTF-Update
Welche Art des Updates auszuführen ist, ergibt sich aus den Versionsnummern von / nach: die Versionsnummern von directmail (sowie directspool, directview und pdfenhancer) bestehen aus drei Teilen:
Version, Release, PTF-level. Zum Beispiel: 5.60.13.
Versions-update
Änderungen in den ersten beiden Teilen der Versionsnummer werden als "Versions-update" bezeichnet. Der PTF-level ist hier egal.
Zum Beispiel
5.50.xx → 5.51.yy = Versionsupdate
5.51.xx → 5.60.xx = Versionsupdate
Neue Versionen werden auch mit dem Befehl INSTALL_PRODUCT für das Produkt DIRMAIL installiert.
PTF-update
Wenn sich nur der dritte Teil der Versionsnummer ändert, dann ist es ein "PTF-update":
5.50.07 → 5.50.08 = PTF-update
PTFs werden mit dem Befehl INSTALL_PTF für das Produkt DIRMAIL installiert.
PTF-updates sind kumulativ, man kann also immer das höchste PTF für die installierte Version nehmen.
Spool-a-Matic (2A55SAM)
Das Produkt Spool-a-Matic wird auf demselben Wege aktualisiert, wie zur Installation. Siehe: Installation Spool-a-Matic.
IBM i - Releasewechsel oder dem Wechsel auf ein neues IBM i - System
Nach einem Releasewechsel des IBM i - Betriebssystems oder nach dem Wechsel auf ein neues IBM i - System sind die folgenden Schritte durchzuführen:
Bibliotheken und IFS-Verzeichnisse (bei der Datensicherung berücksichtigen)
Daten von directmail werden sowohl in native IBM i-Dateien in der Bibliothek, als auch im integrierten Dateisystem der IBM i, dem IFS abgelegt. Folgende Strukturen werden innerhalb des IFS für directmail/400 benutzt:
Bibliotheken auf IBM i
DIRMAIL
IFS-Verzeichnis auf IBM i
Das Root Verzeichnis für directmail befindet sich im IFS der IBM i und heisst standardmässig /Toolmaker/DirectMail400. Es kann über CFGDIRMAIL, Parameter MAILPATH geändert werden.
Das Root-Verzeichnis enthält die folgenden Unterverzeichnisse:
../Debug - Trace-Dateien von SMTP, POP und directspool(Automail), wenn im Befehl CFGDIRMAIL der Parameter TRACE(*YES) gesetzt ist.
../Certs- Ablageverzeichnis für digitale Zertifikate
../Fonts- Fonts für Unicode PDF-Konvertierung
../Forms- Formularvorlagen für directmail ("der Formular-Ordner")
../Graphics - Speicherung von Grafikdaten
../Mailboxes - Gespeicherte E-Mails im .eml-Format für die Anzeige mit DirectMedia
../Sent - Gesendete E-Mail Dateien im Mime format
../Received - Gesendete E-Mail Dateien im Mime format
../Temp - Temporäre directmail Dateien
../Temp/Automail - Temporäre Dateien für Automail
../Temp/Convert - Temporäre Dateien für Konvertierungen
../Temp/MimeSnd - Temporäre MIME Dateien für Versand
../Temp/MimeRcv - Temporäre MIME Dateien für Empfang
Sowie natürlich die Bibliotheken und Verzeichnisse von WOPiXX.
Weitere Dokumentation zu directmail
Das aktuelle Handbuch zu directmail finden Sie auf dieser Seite: Weitere Dokumentation zu directmail.
Fehlersuche und -behebung für directmail
Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite: Fehlersuche und -behebung für directmail.
Versionen und Kompatibilität
directmail / directspool / directview / pdfenhancer
Mindest-Version für IBM i ist V7R1
Mindestrelease für Installationen von aktuellen Toolmaker Produkten ist IBM i V7R1. Die Installation älterer Produkt Versionen ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll, da für diese nur ein eingeschränkter oder kein Support geleistet werden kann.
Version | Veröffentlicht | Lauffähig ab IBM i | Kompatibel mit V7Rx | TIM erforderlich | WOPiXX erforderlich | Lizenzverfahren | Weitere Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
4.03 | 2006-Okt | V4R5 | nein | nein | nein | nicht mehr unterstützt | |
4.10 | 2007-Jun | V4R5 | nein | nein | nein | nicht mehr unterstützt | |
4.11 | 2008-Jan | V5R1 | nein | nein | nein | nicht mehr unterstützt | |
4.12 | 2008-Feb | V5R1 | nein | nein | nein | nicht mehr unterstützt | |
4.21 | 2008-Apr | V5R1 | nein | nein | nein | nicht mehr unterstützt | |
4.23 | 2008-Jun | V5R1 | nein | nein | nein | nicht mehr unterstützt | |
4.24 | 2008-Jul | V5R2 | ja | nein | nein | Letzte Hauptversion 4.xx | |
4.30 | 2009-Aug | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
4.31 | 2009-Okt | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
4.32 | 2009-Nov | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
5.01 | 2011-Mrz | V5R2 | ja | nein | nein | 5.01.16, directweb automatisch | |
5.02 | 2011-Jul | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
5.03 | 2011-Aug | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
5.04 | 2011-Sep | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
5.05 | 2011-Dez | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
5.21 | 2012-Okt | V5R2 | ja | nein | nein | Zwischenversion, nicht mehr unterstützt | |
5.25
| 2013-Apr | V5R4 | ja | nein | nein | Zwischenversion, directweb automatisch | |
5.28 | 2015-Jan | V5R4 | ja | ja | Version 2.15 |
| derzeit als OLD Version installierbar, höhere PTFs erst ab IBM V7R1 installierbar |
5.50 | 2018-Jun | V7R1 | ja | ja | Version 2.34 | nicht mehr installierbar | |
5.60 | 2019-Okt | V7R1 | ja | ja | Version 2.34 | aktuelle Version |
SplAmatic
Das Produkt SplAmatic der Firma Gumbo Software, das unter bestimmten Bedingungen in directspool "embedded" ist, ist mit allen IBM i Version ab V7R1 und später kompatibel, auch mit V7R5.
Weitere Informationen auf der Webseite des Herstelliers: https://www.gumbo.com/KnowledgeBase/LicpgmFaq.html
Schritte nach einem IBM i Releasewechsel oder Wechsel der IBM i Hardware
Für diese Arbeiten sich bitte als QSECOFR anmelden und darauf achten, dass das Produkt nicht benutzt wird!
Prüfen, ob alle benötigten IBMi - Komponenten installiert sind
GO TIM, Aw.6
Wenn im unteren Teil der Anzeige Hinweise erscheinen, die auf fehlende Betriebssystemkomponenten hinweisen, das müssen diese nachinstalliert werden
In diesem Beispiel müssen noch installiert werden:
5770SS1 - Opt. 395770SS1 - Opt. 135770TS1 - *BASE5770TS1 - Opt. 1
Wenn für das Produkt directarchiv die Volltextsuche aktiviert ist, dann muss zusätzlich noch das IBM-Lizenzprogramm OmniFind (“OMF”) installiert werden.
Sicherstellen, dass der System-Lizenzspeicher existiert
Sprachen und Konfiguration wiederaufbauen
Nach einem Releasewechsel müssen 2 Schritte gemacht werden, um die Verbindung des Produkts mit Objekten in IBM Bibliotheken wiederherzustellen.
Befehle in QSYS/QUSRSYS bereitstellen:
ADDLIBLE DIRMAILCHGDMLLNG F4Sprache wählen, z. B. DEUEnterKonfiguration fahren:
CFGDIRMAIL F4 und Enter
Diese Reihenfolge ist unbedingt einzuhalten.
Ghostscript-Konfiguration wiederherstellen
ADDLIBLE DIRWEBINSGHOST
Sicherstellen, dass STRDIRMAIL nach jedem IPL läuft
Darauf achten, dass nach jedem IPL das Subsystem DIRMAIL gestartet wird:
ADDLIBLE DIRMAILSTRDIRMAIL (oder STREMLMON)wenn der IFS-Monitor in Verwendung ist: STRMAILIFS
Update von IBM i V5R4 - Besonders zu beachten
Nach dem Wechsel von V5R4 auf V6R1 oder höher können bei der Anzeige der Mailboxen oder der Konten (WRKMBX, Auswahl 8 und Auswahl 10 → 2) E/A-Fehler auftreten. In diesem Fall kann Ihnen die Hotline eine Lösung liefern. Die Ursache des Problems ist der Wechsel vom inkompatiblen Programm DMKEYDMI auf das neue, mit V6R1/V7R1 verträgliche Verschlüsselungsprogramm.
Es gibt hier leider keine automatische Fehlerbehebung, da die nur dem Kunden bekannten Kennworte neu eingegeben werden müssen.
Bei Wechsel der IBM i Hardware: Lizenz für das Produkt Spool-A-Matic (2A55SAM) erneuern, wenn installiert
Wenn die Option "AFP-SPOOL-Umwandlung (Gumbo SPOOL-A-MATIC)" installiert ist, dann ist für dieses Produkt auch die Lizenz zu erneuern.
Das Produkt hat eine Karenzzeit von 30 Tagen, wird also 30 Tage lang nach dem Maschinenwechsel noch laufen, dann aber mit einem Lizenzfehler enden.
Bitte prüfen, ob die Software installiert ist:
GO LICPGM, Auswahl 10, F11Vorwärtsblättern: erscheint das Liizenzprogramm "2A55SAM"?
Wenn ja, dann bitte ein E-Mail mit der Angabe des installierten Releases schicken an licenses@toolmaker.de!
Hinweis: Die Lizenz für Spool-A-Matic ist nicht in den Toolmaker-Lizenzdateien enthalten, sondern muss mit den Befehlen ADDLIBLE SPLAMATIC, CHGSAMAUT AUT(...) eingegeben werden. Das E-Mail mit der Lizenz enthält diese Befehle auch.
Hinweise zur Lizenzierung
directmail ist in verschiedenen Ausbaustufen mit mehr oder weniger Funktionalität einsetzbar. Die Funktionalität wird über Lizenzmodelle realisiert. Durch Eingabe der entsprechenden Lizenz wird die Funktion freigeschaltet.
Nach der Erstinstallation kann directmail für maximal 30 Tage ohne Lizenzierung getestet werden.Weitere Information dazu finden Sie auf der Seite Lizenzdatei.
Aktive Lizenzen und Optionen anzeigen
Welche Lizenzen und Optionen auf Ihrem System aktiv sind wird mit diesen Befehlen angezeigt:
ADDLIBLE DIRMAILDSPLICINFO *FULL (ab Version 5. In vorhergehenden Versionen hiess der Befehl "DSPLICINF")
API zur Nutzung der Batch- und SPL-APIs: Aufruf von Funktionen sowie zum Erstellen von E-Mails direkt aus Ihren Anwendungen heraus
ARCH Archiv-Schnittstelle
ATM Automail (bzw. Spoolmail)
BASE Lizenz für die kostengünstige Grundversion mit eingeschränktem Funktionsumfang
BCD ELP Barcodes