directmail konfigurieren, anpassen und verwalten

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directmail konfigurieren, anpassen und verwalten

Inhaltsübersicht



Nachfolgend wird das directmail Hauptmenü sowie die Konfiguration von directmail beschrieben.

Das directmail Hauptmenü

Mit dem folgenden Befehlen kann das directmail-Menü aufgerufen werden:

  1. ADDLIBLE DIRMAIL

  2. GO EMAIL

Es bietet folgende Auswahlmöglichkeiten:

Die Auswahlmöglichkeiten aus dem directmail-Menü werden in den einzelnen Kapiteln näher erläutert. Hinter jeder Menüposition steht in Klammern der IBM i-Befehl zu der Auswahl. Sie können so Funktionen von directmail aus dem Menü, oder als IBM i-Befehle aufrufen.

directmail/400 konfigurieren (Menüauswahl 1)

Mit dem Befehl CFGDIRMAIL wird die Konfiguration der für directmail relevanten Parameter für das Versenden von E-Mails (SMTP) vorgenommen. Dies betrifft nicht die Konfiguration von TCP/IP und Postfunktionen. Diese wurden im Kapitel IBM i-Konfiguration für E-Mail-Versand beschrieben.

Wenn der E-Mail-Versand konfiguriert ist, können Sie auch den Empfang von E-Mails (POP) konfigurieren. Weitere Hinweise dazu finden Sie im Abschnitt E-Mail Konten (Auswahl 10) - Den E-Mail-Empfang (POP) konfigurieren.

Der Befehl CFGDIRMAIL

SSL und TLS - Konfiguration

Weitere Hinweise zur Konfiguration des Betriebssytems IBM i finden Sie auf den Seiten:

IBM i - Wichtige Informationen rund um das Betriebssytem - Konfiguration von SSL, TLS und HTTPS.



Damit Sie alle nachfolgend aufgeführten Parameter sehen, starten Sie CFGDIRMAIL mit den Funktionstasten F4 und danach F9.



Name Postmaster (NAMEMST)

Hier muss der Name des verantwortlichen Verwalters von directmail/400 angegeben werden. Bei Fehlfunktionen des Systems werden an diesen "Verwalter" Nachrichten per E-Mail gesendet. Der Verwalter muss nicht auf dem lokalen IBM i System registriert sein.

E-Mail Adresse Postmaster (EADRMST)

Hier muss die E-Mail Adresse des Postmasters hinterlegt werden. Bei Fehlfunktionen des Systems werden an diesen "Verwalter" Nachrichten per E-Mail gesendet. Der Verwalter muss nicht auf dem lokalen IBM i System registriert sein.

Hinweis: Sollten Sie eine E-Mail Adresse an einem 5250 Terminal eingeben, so können Sie das "At Sign" (@) über Alt+Hex (Hex=Hilfetaste) B5 eingeben. Ebenfalls können Sie "§" anstelle von "@" verwenden. directmail wird dieses Zeichen dann richtig übersetzen. Am PC können Sie das @-Zeichen mit Alt Gr + Q erzeugen.

Standard Mailbox (DFTMAILBOX)

Gibt eine Standardmailbox vor, die benutzt wird, wenn eine Funktion ausgeführt wird die einen Mailboxnamen benötigt, jedoch keiner mitgegeben wurde.

directmail IFS-Pfad (MAILPATH)

Gibt einen Pfad im IFS (Integrated File System) der IBM i an, in dem temporäre und permanente Dateien für directmail abgelegt werden.

Besteht dieses Verzeichnis nicht, so wird es automatisch vom System erstellt.

Der default-Wert ist /Toolmaker/DirectMail400

Hinweis: Das Ordnersystem QDLS darf für diesen Pfad nicht verwendet werden, da es keine langen Dateinamen unterstützt.

Berechtigung für Dateiexport (EXPDTAAUT)

Hier können Sie festlegen, wie Rechte für Dateien zu behandeln sind, die in das Integrierte Dateisystem der IBM i exportiert werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*ALL Jeder Benutzer hat volle Zugriffsrechte auf die Dateien

*NONE Kein Benutzer hat Zugriffsrechte auf die Dateien

*RWX, *RX, *RW, *WX, *R, *W, *X Die Rechte werden aufgrund der IFS- Möglichkeiten vergeben, wobei folgende Regeln gelten: R=Lesen, W=Schreiben, X=Ausführen

*EXCLUDE Kein Benutzer sieht exportierte Dateien im IFS.

E-Mail Datei Extension (EXT)

Die Dateierweiterung die directmail/400 benutzt um E-Mail Dateien im IFS im MIME-Format zu speichern. EML-Dateien können z.B. mit Outlook Express von Microsoft auf dem PC geöffnet werden. Die IBM i verwendet „NOT" als Dateierweiterung zum Speichern von MIME Dateien.

E-Mails sichern (SAVE)

Hier kann angegeben werden, ob E-Mails, die mit directmail empfangen oder gesendet werden, als original MIME PC-Datei im IFS gesichert werden sollen. Diese Sicherungskopie kann später z.B. zur Archivierung verwendet werden. Ausgehende Mails werden im Unterverzeichnis "/Sent" vom directmail-Hauptverzeichnis (siehe Parameter MAILPATH)  gespeichert. Eingehende Mails werden im Verzeichnis "/Received" abgelegt. Der Dateiname besteht aus einer max. 20stelligen Mail-ID und der Extension, die im Parameter EXT angegeben wurde.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*BOTH Eingehende und ausgehende Mails werden gesichert.

*IN Nur eingehende Mails werden gesichert.

*OUT Nur ausgehende Mails werden gesichert.

*NONE Keine Mails werden gesichert.

Wichtig für den Plattenplatz-Verbrauch

Bitte beachten Sie auch die Bedeutung dieses Parameters für den Plattenplatz: wenn SAVE auf *BOTH, *IN oder *OUT steht, dann werden die Verzeichnisse /Sent und /Received mit den MIME-Dateien gefüllt. Die Verzeichnisse werden aber nicht automatisch reorganisiert. Sie müssen manuell geleert werden, wobei man aber bestimmte Randbedingungen beachten muss. Weitere Erläuterungen finden Sie im Abschnitt Reorganisation.

Berechtigung E-Mail SEND Export (MIMSNDOUT)

Hier können Sie festlegen, wie Rechte für Dateien zu behandeln sind, die beim Versand in das Integrierte Dateisystem der IBM i exportiert werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*ALL Jeder Benutzer hat volle Zugriffsrechte auf die Dateien

*NONE Kein Benutzer hat Zugriffsrechte auf die Dateien

*RWX, *RX, *RW, *WX, *R, *W, *X Die Rechte werden aufgrund der IFS- Möglichkeiten vergeben, wobei folgende Regeln gelten: R=Lesen, W=Schreiben, X=Ausführen

*EXCLUDE Kein Benutzer sieht exportierte Dateien im IFS.

Berechtigung E-Mail RCV Export (MIMRCVOUT)

Hier können Sie festlegen, wie Rechte für Dateien zu behandeln sind, die beim Empfang in das Integrierte Dateisystem der IBM i exportiert werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*ALL Jeder Benutzer hat volle Zugriffsrechte auf die Dateien

*NONE Kein Benutzer hat Zugriffsrechte auf die Dateien

*RWX, *RX, *RW, *WX, *R, *W, *X Die Rechte werden aufgrund der IFS- Möglichkeiten vergeben, wobei folgende Regeln gelten: R=Lesen, W=Schreiben, X=Ausführen

*EXCLUDE Kein Benutzer sieht exportierte Dateien im IFS.

POP Server Timeout (POPTIMEOUT)

Bei einigen POP Servern kann es vorkommen, dass diese ein schlechtes Antwortzeitverhalten aufweisen. Deshalb kann in diesem Parameter der Zeitraum den directmail auf eine Antwort von POP Server wartet, angepasst werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

1-999 Anzahl Sekunden für den Timeout

TCP/IP Port für POP (POPPORT)

Einige POP Server verlangen für die TCP/IP Kommunikation einen anderen Port als den Standardport 110. Dieser Port kann in diesem Parameter angepasst werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*POP Der Standardport 110 für POP wird verwendet.

SSL für POP verwenden

Es ist möglich für die TCP/IP-Kommunikation SSL-Verschlüselung zu verwenden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*NO SSL-Verschlüsselung wird nicht verwendet.

*YES SSL-Verschlüsselung wird verwendet.





SMTP-Server (SMTPSRV)

Hier kann der Unterlassungswert für den SMTP Server angegeben werden, über den die E-Mails aus directmail versendet werden sollen.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*AS400 Sämtliche E-Mails werden über das E-Mail API der IBM i versandt. Dafür ist es notwendig, dass dieser korrekt konfiguriert ist. Es kommt dann das IBM i "Message Server Framework" (MSF) zum Einsatz. Diese Variante wird üblicherweise nicht verwendet.

Name Den Namen oder IP Adresse des Servers angeben.

Hinweis: Die Server Adresse kann entweder als IP Adresse oder als Name angegeben werden. Der Name muss über den Nameserver oder die IBM i Hosttabelle auflösbar sein. Ein abweichender SMTP-Name kann auch bei jeder Mailbox hinterlegt werden.

Beispiel:
mail.toolmaker.de
204.12.179.1

SMTP Anmeldung (SMTPAUTH)
Einige SMTP Servern erfordern eine Authentifizierung vor dem Versand von E-Mails. Dies kann hier aktiviert werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*NO Keine Authentifizierung notwendig
*AUTO Automatische Erkennung (unverschlüsselt)
*PLAIN Plain (unverschlüsselt)
*LOGIN Login (unverschlüsselt)
*CRAM CRAM-MD5 (verschlüsselt)
*SCHLUND Plain mit Password (unverschlüsselt)

Benutzer SMTP AUTH (SMTPUSR) - Eingabe des Benutzernamen, der für die SMTP-Authentifizierung verwendet wird.

SMTP AUTH Kennwort (SMTPPWD) - Eingabe des Kennwortes, das für die SMTP-Authentifizierung gültig ist.

Bei einigen SMTP Servern kann es vorkommen, dass diese ein schlechtes Antwortzeitverhalten aufweisen. Deshalb kann in diesem Parameter der Zeitraum den directmail auf eine Antwort von SMTP Server wartet, angepasst werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

1-999 Anzahl Sekunden für den Timeout

TCP/IP Port für SMTP (SMTPPORT)

Der Standardport für SMTP war der Port 25, wird jedoch aktuell bei vielen Providern nicht mehr unterstützt. Diese verlangen SSL/TLS für die Kommunikation mit dem SMTP-Server. directmail/directspool verwenden für die SSL-Kommunikation den Port 587 (Mail Submission Agent).

Gültige Werte für diesen Parameter:

*SMTP Der Standardport 25 für SMTP wird verwendet.
587  Der Port für SSL
1-9999 Eine Port Nummer angeben.

Wichtig: Falls Ihr Provider für SMTP den Port 465 empfiehlt, verwenden Sie trotzdem 587, da Port 465 von directmail nicht unterstützt wird (bei 465 kommt es zu Störungen mit Timeout und die Emails werden nicht verschickt. Dieser Fehler ist nicht ohne weiteres von außen erkennbar ! ).

SSL für SMTP verwenden (SMTPSSL)

Der SMTP-Server unterstützt SSL-Verschlüsselung. Diese kann mit diesem Parameter eingeschaltet werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*NO  Kein SSL verwenden
*YES SSL verwenden

Max. Anzahl Sendeversuche (SMTPMAXR)

Geben Sie hier an, wie oft directmail versuchen soll, eine E-Mail zu versenden, bevor sie in den Ordner "Fehler" verschoben wird. Fehlerhafte Sendeversuche kommen vor, wenn z.B. der SMTP-Server aufgrund einer Kommunikationsstörung nicht erreicht werden kann.

Zeitintervall für Wiederholung (SMTPINTR)

Bei erfolglosem Sendeversuch wird hier das Zeitintervall benutzt, das festlegt, wie viele Minuten directmail vor den nächsten Sendeversuch warten soll.

Mime Zeichensatz (MIMECHRSET)

Auswahl des zu verwendenden Mime Zeichensatzes.

Anzahl Jobs für Versand (SNDJOBS)

Geben Sie hier an, wie viele Jobs parallel E-Mails verschicken sollen. Ein höherer Wert als 1 kann einen besseren Durchsatz beim Versand von Massen-E-Mails zur Folge haben, da der Overhead der für die Aufbereitung von E-Mails durch mehrere parallel laufende Jobs reduziert wird.

Anzahl Jobs für AutoMail (ATMJOBS)

Um den Durchsatz von AutoMail zu verbessern, ist es möglich, mehrere AutoMail Jobs zu starten. Dazu muß im CFGDIRMAIL der Parameter ATMJOBS gesetzt werden. Grundsätzlich wird immer ein Kontrolljob (DMATM) und ein oder mehrere Verarbeitungsjobs (DMATMn) gestartet.

E-Mail verschlüsseln (ENCRYPT)

Mit dieser Einstellung konfigurieren Sie die generelle Vorgehensweise, ob E-Mails die mit directmail versandt werden, verschlüsselt werden sollen. Je E-Mail-Vorgang kann dies abgeändert werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*NO E-Mails werden nicht verschlüsselt

*YES E-Mails werden verschlüsselt

*POSSIBLE Die Verschlüsselung ist möglich, die E-Mail wird bei vorhandenem Zertifikat verschlüsselt versandt

E-Mail signieren (SIGN)

directmail unterstützt auch die digitale Signatur von E-Mails um deren Authentität sicherzustellen.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*NO E-Mails werden nicht signiert

*YES E-Mails werden digital signiert.

Poll-Interval (POLINT)

Dieser Parameter gibt an, wie oft das System eine Verbindung zum Internet zulassen soll. Je größer dieses Intervall gewählt wird, desto mehr Nachrichten können ggf. in einem Verbindungsaufbau übertragen werden. Umso länger wird jedoch auch die Verzögerung bevor die Nachricht beim Empfänger ankommt.

Folgende Parameter hängen alle zusammen:Verbindung prüfen VERIFY Server für Prüfung VRYSVR Port für Prüfung VRYPORTVerbindungsart CNNTYPEKonfigurationsprofil CFGPRF Poll Intervall POLINTZeitfenster E-Mail-Prüfung TIMEFRAME Wochentage POLDOW    Es geht bei den Parametern darum, zu prüfen, ob eine Internetverbindungbesteht und diese durch Prüfung aufrechterhält.

Gültige Werte sind:

1-9998 Minuten Anzahl der Minuten

*FIX fixe Prüfung

*PERM permanente LAN Verbindung

0012 - 3. Konfigurationsbildschirm von directmail



Zeitfenster E-Mail Prüfung (TIMEFRAME)

Gibt das Zeitfenster an, in dem E-Mail Konten auf neue Nachrichten überprüft werden. Dies kann ggf. Telefonkosten sparen.

Hinweis: Diese Werte werden nur verwendet, wenn im E-Mail Konto der Wert 0=SYSVAL angegeben wird.

Wochentage (POLDOW)

Dieser Parameter gibt an, an welchen Tagen, das System auf neue Nachrichten prüfen soll. Jeder Wochentag entspricht einer Stelle in diesem Parameter. (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So). So kann z.B. über das Wochenende unnötiges Polling verhindert werden.

Poll-Zeit (POLTIM)

Bei einer Verbindungsart *PTP (Modemverbindung) geben Sie hier an, zu welcher Tageszeit das System eine Verbindung zum Internet aufbauen soll.

F21=Befehlszeile zulassen (CMDLINE)

Über diesen Parameter kann die Befehlstaste F21=Befehlszeile in allen directmail/400 Programmen deaktiviert werden.

Hinweis: Auch wenn F21 aktiviert ist, wird die Funktionstaste aus Sicherheitsgründen nicht mit den anderen Funktionstasten angezeigt.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*YES F21 für die Befehlszeile ist aktiviert.

*NO F21 für die Befehlszeile ist deaktiviert.

SPLAMATIC installiert (SPLAMATIC)

SPLAMATIC ist ein Produkt der Firma Gumbo, mit dem Sie Spooldateien im verschiedenste Formate (Host-Print-Transform, PDF, etc.) konvertieren können. directmail enthält die Schnittstelle zu SPLAMATIC, d.h. Sie können hier einstellen, ob Sie SPLAMATIC installiert haben und die Standardwerte für Spoolkonvertierung eingeben. Die Software SPLAMATIC haben wir mit auf den Datenträger gebrannt, sofern Sie sich dafür interessieren, rufen Sie bitte bei TOOLMAKER an.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*YES SPLAMATIC von Gumbo ist installiert

*NO SPLAMATIC ist nicht installiert

Standardformat Spoolversand (DFTFORMAT)

Mit Hilfe von directmail können Sie Spooldateien als E-Mail Attachment versenden. Dieser Parameter beschreibt, welches Format Sie als Standardformat für Ihr System verwenden möchten.

Hinweis: Dieser Wert kann später durch den Benutzer überschrieben werden.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*HTML HTML soll als Standard-Dateiformat benutzt werden

*PDF Adobe's PDF Dateiformat soll als Standard-Dateiformat benutzt werden.

*EPDF Adobe's PDF Dateiformat, jedoch in der Enhanced Version von directmail PDF. Dieses Format erlaubt z.B. Formularüberlagerungen, d.h. Sie können hinter den Spool eine JPG-, oder TIF-Datei hinterlegen und so den Eindruck eines komplettausgedruck ten Formuars erreichen.

*TXT ASCII-Textformat soll als Standard-Dateiformat benutzt werden.

*CSV Semikolongetrenntes Textformat soll als Standard-Dateiformat benutzt werden.

*GUMBO SPLAMATIC soll als Standardformat für die Konvertierung von Spooldateien verwendet werden.

*RAW Nur der reine Datenstrom wird in eine PC-Datei kopiert (für PCL bzw. AFP nötig)

*HPT HPT Host Print Transform soll als Standard-Dateiformat benutzt wer den.

Default Spool-A-Matic Format Format (DFTGMBFMT)

Geben Sie hier das Standardformat für SPLAMATIC ein, Sie können sich über F4 die unterschiedlichen Formate anzeigen lassen.

Datenstationsanpassungsobjekt (WSCST)

Bei der Konvertierung über Host-Print-Transform können Sie hier ein Datenstationsanpassungsobjekt einsetzen, das bei der Konvertierung des Druckerdatenstromes verwendet wird.

Bibliothek

Geben Sie den Namen der Bibliothek ein, in der das o.g. Datenstationsanpassungsobjekt gespeichert ist.

Papiergröße (PAPERSIZE)

Gibt den Standardwert für die Papiergröße bei der Konvertierung von Spooldateien in das PDF-Format an. Die gültigen Werte können über F4 angezeigt werden.

PDF-Zoom für Anzeige (PDFZOOM)

Gibt den Zoomfaktor für das Öffnen der Datei durch den Acrobat Reader an.

Gültige Werte für diesen Parameter:

*FITPAGE Die komplette Seite wird in die Anzeige eingepasst.

*FITHEIGHT Die Seitenhöhe wird in die Anzeige eingepasst.

*FITWIDTH Die Seitenhöhe wird in die Anzeige eingepasst.

*FITBOX Der Zoomfaktor wird so gewählt, dass das kleinste Rechteck, in dem alle Seitenobjekte Platz finden, in die Anzeige eingepasst wird.

*RETAIN Behält den aktuellen Zoomfaktor bei.

*MAX Der maximale Zoomfaktor wird eingestellt.

PDF Version (PDFVERSION)

Gibt an, welche PDF-Version Dokumente haben, die von directmail oder directspool erstellt werden

Hierbei geht es auch um die Kompatibilität mit den verschiedenen Adobe Acrobat-Reader Versionen.

Gültige Werte sind:

*LATEST - immer die aktuellste Version erstellen, die möglich ist

1.3 - kompatibel mit Acrobat 4

1.4 - kompatibel mit Acrobat 5

1.5 - kompatibel mit Acrobat 6

1.6 - kompatibel mit Acrobat 7

Für die Konvertierung mit FORMAT(*PDF) und FORMAT(*GUMBO) hat dieser Parameter keine Bedeutung.



Min. Seiten HTML/EPDF Seitentabelle (MINPAGES)

Gibt die Mindest-Anzahl der Seiten für die Ausgabe einer Seitentabelle beim Versand von Spooldateien im HTML Dateiformat an. Hat die gesendete Spool-Datei weniger Seiten als in diesem Parameter angegeben, so wird keine Seitentabelle ausgegeben.

0013 - 4. Konfigurationsbildschirm von directmail



Farben für HTML/EPDF Ausgabe (Papier, Grüner Balken, Hintergrund, Seitentabelle) (COLORS)

Gibt die Farben für Papier, grüne Balken, Hintergrund und Seitentabelle für die HTML Dateiausgabe an.

Diese Farben werden nach HTML Standard in Hex Codes angegeben. 

Einige Beispiele für Farb-Codes
Schwarz = 000000 Grün = 008000 Silber = C0C0C0 Limone = 00FF00 Grau = 808080 Oliv = 808000 Weiß = FFFFFF Gelb = FFFF00 Kastanie = 800000 Marine = 000080 Rot = FF0000 Blau = 0000FF Hellgrün = C0FFC0 Hellblau = B3CFFB Hellgelb= FFFFCC

Weitere Informationen über HTML im Internet:

Hintergrundfarbe muss aktiviert werden

Bis Version 5.60 wurde die Einstellung für den Hintergrund bei bestimmten Ausgaben ignoriert. Das betraf z.B. die Ausgabe von HTML- oder EPDF-Anhängen mit dem Befehl WRTEMLAPI.

Dieses wurde in Version 5.60 korrigiert. Es ist aber erforderlich, die Funktion zu aktivieren, mit dem Befehl

CHGDTAARA DTAARA(DMDTAARA (1234 1)) VALUE('1')



WRKSPLF Sendeoption ändern (CHGOPT)

Gibt an, ob die Auswahl 1=Senden im Befehl WRKSPLF oder WRKOUTQ geändert werden soll, um Spooldateien direkt aus der Anzeige des jeweilige Befehls über die Auswahl 1=Senden versenden zu können.

Gültige Werte sind:

*SELECT Hierbei können Sie beim Versand auswählen, mit welcher Sendeoption die Spooldatei verarbeitet werden soll. Alle verfügbaren Befehle, SNDNETSPLF, EMAILSPLF und CVTSPLF können verwendet werden. Nach Auswahl der Option 1=Senden in WRKSPLF oder WRKOUTQ kann ausgewählt werden, welche Art des Versands gewünscht wird.

*EMAIL Nur der Befehl EMAILSPLF ist über die Auswahl 1=Senden verfügbar. SNDNETSPLF wird bei dieser Auswahl nicht mehr angeboten.

*CONVERT Die Datei wird generell mit dem Befehl CVTSPLF verarbeitet und als TXT-, PDF, E-PDF, oder HTML-Datei ins integrierte Dateisystem der IBM i gestellt.

*NO Nur der Befehl SNDNETSPLF ist über die Auswahl 1=Senden verfügbar. Eine Spool-Datei kann dann nur mittels Eingabe des Befehls EMAILSPLF als E-Mail verschickt werden.

Standard Spool Mail System (DFTMAILSYS)

Gibt an, welches Mail System als Unterlassungswert dem Anwender vorgeschlagen wird, wenn er über die Auswahl 1=Senden im Befehl WRKSPLF oder WRKOUTQ Spooldateien versenden will.

Dieser Parameter kann nur angegeben werden, wenn für den Parameter CHGOPT der Wert *BOTH angegeben wurde.

Gültige Werte sind:

*SNA Der Unterlassungswert ist *SNA (SNDNETSPLF)

*EMAIL Der Unterlassungswert ist *EMAIL (EMAILSPLF)

*CONVERT Der Unterlassungswert ist *CONVERT, d. h. die Spool dateien werden mit Auswahl 1 nicht versandt, sondern konvertiert.

WRKSPLF Anzeigeoption ändern (CHGOPTDSP)

Wird dieser Parameter auf *YES gesetzt, so ändert sich auch die Option 8=Attribute in WRKSPLF und WRKOUTQ. Es wird dann das Programm zur schnellen Konfiguration von Spoolkonvertierungen mittels DirectView aufgerufen, wenn der aktuelle Benutzer *SPLCTL Berechtigungen hat. Die so erstellten Definitionen sind "kleine" AutoMail Definitionen und können über WRKATMDEF geändert werden.

Gültige Werte sind:

*YES Hinweis: es ändert sich auch die Option 8=Attribute in WRKSPLF und WRKOUTQ

*NO Anzeigeoptionen werden nicht verändert.

Format für DSPFPLF (DSPFORMAT)

Format für DSPFPLF.

Gültige Werte sind:

*NONE Das Anzeigeformat bleibt unverändert.

*PDF Adobe's PDF-Dateiformat soll als Anzeige-format benutzt wer den.

*EPDF Das Anzeigeformat ist EPDF.

*HTML Das Anzeigeformat ist HTML.

*TXT Das Anzeigeformat ist TXT.

*PCL Das Anzeigeformat ist PCL.

*CSV Das Anzeigeformat ist CSV.

*GUMBO Das Anzeigeformat ist GUMBO.

*HPT Das Anzeigeformat ist HPT

Formatabfrage (DSPPROMPT)

Legen Sie hier fest, ob bei Anzeige von Spooldateien der Bildschirm zur Auswahl des Formates angezeigt werden soll, oder ob das voreingestellte Format automatisch verwendet wird.

Gültige Werte sind:

*YES Die Formatabfrage wird immer angezeigt.

*NO Die Formatabfrage wird nicht angezeigt

AutoMail für directview verwenden (USEATMDSP)

Gibt an, ob eine Spool-Datei unter Verwendung von AutoMail als PC-Datei angezeigt werden soll.

Gültige Werte sind:

*YES Verwendung von AutoMail.

*NO AutoMail soll nicht verwendet werden.

HTML-Laufschrift (USEMRQ)

Gibt an, ob eine Spool-Datei die als HTML Dokument verschickt wird, mit einer zusätzlichen Laufschrift (Marquee) versehen werden soll. Diese Laufschrift kann dann für Copyright-, Werbe- oder sonstige Zwecke genutzt werden.

Hinweis: Nicht alle Internet Browser unterstützen diese Laufschrift. Sie wird dann als normaler Text angezeigt.

Gültige Werte sind:

*NONE Es wird keine Laufschrift angefügt.

*TOP Die Laufschrift erscheint am Anfang der Datei.

*BOTTOM Die Laufschrift erscheint am Ende der Datei.

*BOTH Die Laufschrift erscheint am Anfang und Ende der Datei.

HTML-Laufschrift-Text (MRQTXT)

Der Text, der als Laufschrift einer Spool-Datei angefügt wird, die im HTML Format verschickt wird.

Hinweis: Nicht alle Internet Browser unterstützen diese Laufschrift. Sie wird dann als normaler Text angezeigt.

Parameter für den Reorg

Automatischer Reorg (REORG)

Gibt an, ob das Reorg der directmail Dateien automatisch erfolgen soll. Im Reorg werden z.B. alte E-Mails, die das "Verfallsdatum" überschritten haben automatisch gelöscht.

Verfallsdatum: die Anzahl von Tagen, die ein E-Mail in der Mailbox verbleiben darf, bevor es in den Papierkorb verschoben oder endgültig gelöscht wird, wird für jeden Ordner in einer Mailbox individuell festgelegt. Das geschieht mit der Auswahl 2 für den jeweiligen Ordner. Weitere Hinweise dazu finden Sie hier: Ordner einer Mailbox ändern.

Im Auslieferungszustand haben die Ordner kein Löschintervall.

Status: das System löscht automatisch nur Einträge, die grün (geöffnet) sind. Noch nicht bearbeitete Mails (lila) müssen in jedem Fall manuell gelöscht werden. Hinweise dazu im Kapitel Ungelesene Mails löschen

Gültige Werte sind: