directmail

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Verwendung und Konfiguration


Grundlegende Information

Aktuelle Version

IBM i5.60 mit PTF 13Freigegeben am 2021-04-16


Installationsvoraussetzungen

  • IBM i V7R1 mit Option 39 - "International Components for Unicode"  - Weitere Informationen zu Option 39 finden Sie hier
  • Toolmaker Installation Manager (TIM) - Weitere Information zu TIM finden Sie hier
  • Toolmaker WOPiXX Version 2.34 - Weitere Informationen zu WOPiXX finden Sie hier

  • Für das Versenden und Empfangen von E-Mails muss Ihr System IBM i mit einem Mailserver (SMTP und/oder POP) verbunden werden. Das kann sein
    • ein interner Mailserver (z.B. ein Exchangeserver) in Ihrem LAN
    • ein Mailserver bei einem Provider (Telekom, vodafone, 1&1, etc.)

Die bei Ihnen installierte Version können sie ermitteln:

IBM i

Mit dem Befehl DIRMAIL/WRKMBX - die Version wird rechts angezeigt. Z.B.: Version: 05.50.05




Software-Downloads

Aktuelle Version

IBM iDie Installation erfolgt über den Toolmaker Installation Manager (TIM) mit dem Auftrag INSTALL_PRODUCT DIRMAIL.




Installation

Erst-Installation

Die Installation erfolgt über den Toolmaker Installation Manager (TIM)

  • Der Auftrag lautet INSTALL_PRODUCT
  • Als Produkt ist anzugeben: DIRMAIL

Aktualisierung

Neue Versionen werden auch mit dem Befehl INSTALL_PRODUCT für das Produkt dirmail installiert

Schritte nach einem Releasewechsel oder dem Wechsel auf ein neues IBM i - System

Nach einem Releasewechsel müssen 2 Schritte gemacht werden, um die Verbindung des Produkts mit Objekten in IBM Bibliotheken wiederherzustellen.

1. Befehle in QSYS/QUSRSYS bereitstellen:

ADDLIBLE DIRMAIL
CHGDMLLNG F4 Sprache wählen, z. B. DEU Enter

2. Konfiguration fahren:

CFGDIRMAIL F4 und Enter

Diese Reihenfolge ist unbedingt einzuhalten.





Bibliotheken und IFS-Verzeichnisse (bei der Datensicherung berücksichtigen)

Daten von directmail werden sowohl in native IBM i-Dateien in der Bibliothek, als auch im integrierten Dateisystem der IBM i, dem IFS abgelegt. Folgende Strukturen werden innerhalb des IFS für directmail/400 benutzt:

Bibliotheken auf IBM i

  • DIRMAIL

IFS-Verzeichnis auf IBM i

Das Root Verzeichnis für directmail befindet sich im IFS der IBM i und heisst standardmässig /Toolmaker/DirectMail400. Es kann über CFGDIRMAIL, Parameter MAILPATH geändert werden.

Das Root-Verzeichnis enthält die folgenden Unterverzeichnisse:

../Debug - Trace-Dateien von SMTP, POP und directspool(Automail), wenn im Befehl CFGDIRMAIL der Parameter TRACE(*YES) gesetzt ist.

../Certs- Ablageverzeichnis für digitale Zertifikate

../Fonts- Fonts für Unicode PDF-Konvertierung

../Forms- Formularvorlagen für directmail ("der Formular-Ordner")

../Graphics - Speicherung von Grafikdaten

../Mailboxes - Gespeicherte E-Mails im .eml-Format für die Anzeige mit DirectMedia

../Sent - Gesendete E-Mail Dateien im Mime format

../Received - Gesendete E-Mail Dateien im Mime format

../Temp - Temporäre directmail Dateien

../Temp/Automail - Temporäre Dateien für Automail

../Temp/Convert - Temporäre Dateien für Konvertierungen

../Temp/MimeSnd - Temporäre MIME Dateien für Versand

../Temp/MimeRcv - Temporäre MIME Dateien für Empfang


Sowie natürlich die Bibliotheken und Verzeichnisse von WOPiXX.



Weitere Dokumentation zu directmail

Das aktuelle Handbuch zu directmail finden Sie auf dieser Seite: Weitere Dokumentation zu directmail.



Fehlersuche und -behebung für directmail

Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite: Fehlersuche und -behebung für directmail.



Versionen und Kompatibilität

Achtung: Mindestrelease für Installationen von aktuellen Toolmaker Produkten ist IBM i V7R1. Die Installation älterer Produkt Versionen ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll, da für diese nur ein eingeschränkter oder kein Support geleistet werden kann.

VersionVeröffentlichtLauffähig ab IBM iKompatibel mit V7R3TIM erforderlichWOPiXX erforderlichLizenzverfahrenWeitere Hinweise
4.032006-OktV4R5neinneinneinSoftkeynicht mehr unterstützt
4.102007-JunV4R5neinneinneinSoftkeynicht mehr unterstützt
4.112008-JanV5R1neinneinneinSoftkeynicht mehr unterstützt
4.122008-FebV5R1neinneinneinSoftkeynicht mehr unterstützt
4.212008-AprV5R1neinneinneinSoftkeynicht mehr unterstützt
4.232008-JunV5R1neinneinneinSoftkeynicht mehr unterstützt
4.242008-JulV5R2janeinneinSoftkeyLetzte Hauptversion 4.xx
4.302009-AugV5R2janeinneinSoftkeyZwischenversion, nicht mehr unterstützt
4.312009-OktV5R2janeinneinSoftkeyZwischenversion, nicht mehr unterstützt
4.322009-NovV5R2janeinneinSoftkeyZwischenversion, nicht mehr unterstützt
5.012011-MrzV5R2janeinneinLizenzdatei5.01.16, directweb automatisch
5.022011-JulV5R2janeinneinLizenzdateiZwischenversion, nicht mehr unterstützt
5.032011-AugV5R2janeinneinLizenzdateiZwischenversion, nicht mehr unterstützt
5.042011-SepV5R2janeinneinLizenzdateiZwischenversion, nicht mehr unterstützt
5.052011-DezV5R2janeinneinLizenzdateiZwischenversion, nicht mehr unterstützt
5.212012-OktV5R2janeinneinLizenzdateiZwischenversion, nicht mehr unterstützt

5.25


2013-AprV5R4janeinneinLizenzdateiZwischenversion, directweb automatisch
5.282015-JanV5R4jajaVersion 2.15Lizenzdatei


derzeit als OLD Version installierbar, höhere PTFs erst ab IBM V7R1 installierbar
5.502018-JunV7R1jajaVersion 2.34Lizenzdateinicht mehr installierbar
5.602019-OktV7R1jajaVersion 2.34Lizenzdateiaktuelle Version

Schritte nach einem IBM i Releasewechsel oder Wechsel der IBM i Hardware

Nach einem Releasewechsel müssen 2 Schritte gemacht werden, um die Verbindung des Produkts mit Objekten in IBM Bibliotheken wiederherzustellen.

  1. Befehle in QSYS/QUSRSYS bereitstellen:
    ADDLIBLE DIRMAIL
    CHGDMLLNG F4
    Sprache wählen, z. B. DEU
    Enter
  2. Konfiguration fahren:
    CFGDIRMAIL F4 und Enter

Diese Reihenfolge ist unbedingt einzuhalten.

Darauf achten, dass nach jedem IPL das directfax-Subsystem gestartet wird:

  1. ADDLIBLE DIRMAIL
  2. STRDIRMAIL (oder STREMLMON)
  3. wenn der IFS-Monitor in Verwendung ist: STRMAILIFS




Hinweise zur Lizenzierung

directmail ist in verschiedenen Ausbaustufen mit mehr oder weniger Funktionalität einsetzbar. Die Funktionalität wird über Lizenzmodelle realisiert. Durch Eingabe der entsprechenden Lizenz wird die Funktion freigeschaltet.

Nach der Erstinstallation kann directmail für maximal 30 Tage ohne Lizenzierung getestet werden.Weitere Information dazu finden Sie auf der Seite Lizenzdatei.

Aktive Lizenzen und Optionen anzeigen

Welche Lizenzen und Optionen auf Ihrem System aktiv sind wird mit diesen Befehlen angezeigt:

ADDLIBLE DIRMAIL
DSPLICINFO *FULL  (ab Version 5. In vorhergehenden Versionen hiess der Befehl "DSPLICINF")

API zur Nutzung der Batch- und SPL-APIs: Aufruf von Funktionen sowie zum Erstellen von E-Mails direkt aus Ihren Anwendungen heraus

ARC  Archiv-Schnittstelle

BASE Lizenz für die kostengünstige Grundversion mit eingeschränktem Funktionsumfang

CRY Ermöglicht die Verschlüsselung ausgehender E-Mails nach dem SMIME-Standard sowie die Verschlüsselung von PDF-Dateien.

DIST Lizenz zur Freischaltung des E-Mail Eingangsasisstenten bei BASE

EML Vollversion ohne Begrenzung der Mailboxen. Zu EML gehört auch der E-Mail-Eingangsassistent (Option DIST)

LIT Lizenz nur zum Versenden von E-Mails mit nur 1 (eine) Mailbox (Lite-Version)

IFS Unterstützung IFS-Monitor.

MBX Lizenz zur Steuerung weiterer Mailboxen bei der BASE Version

OBJ Lizenz zur Steuerung von Befehl SNDOBJEML, wenn keine APIs vorhanden sind

PCL Konvertieren von PCL5-Spooldateien

XMA  Append - XML-Datei an PDF-Datei anhängen

XMR  Retrieve - Auswertung von PDF/A-3 Dateien mit XML Daten (FeRD)

Verfügbare Features (Optionen) für directmail

Directmail wird in 3 verschiedenen Basisversionen lizenziert:

  • Vollversion mit allen Grund-Features
  • BASE - Version mit eingeschränkter Funktion
  • LITE - nur eine Mailbox

Zu diesen Basisversionen können Sie je nach Bedarf verschiedene Optionen lizenzieren:


Option

EML

Vollversion

BASE

eingeschränkt

LIT

Nur 1 Mailbox

Posteingangsassistent
  • automatische Verarbeitung eingehender Mails
enthaltenDISTnicht verfügbar

Batch- und Spool-APIs

  • Erstellen von E-Mails direkt aus Ihren Anwendungen heraus
enthaltenAPI

Archiv-Schnittstelle


ARCARC

Verschlüsselung ausgehender Mails nach dem SMIME Standard

CRYCRY

IFS-Monitor

  • Dateien im IFS versenden, wenn sie entstehen
IFSIFS

Weitere Mailboxen


beliebig viele enthaltenMBX

Befehl SNDOBJEML, wenn keine APIs vorhanden sind


OBJOBJ

Konvertieren von PCL-5 Spooldateien


PCLPCL

XML-Dateien an PDF-Dateien anhängen ("Append")


XMAXMA
Auswertung von PDF/A-3 Dateien mit XML Daten (FeRD) ("Retrieve")XMRXMR

AFP-Spools umwandeln in PDF/HTML/TEXT etc mittels

Gumbo SPOOL-A-MATIC

DIRMAILGDIRMAILG

E-Mail-Versand mit Gumbo SPOOLMAIL


DIRMAILHDIRMAILH









Deinstallation der IBM i-Software

Wollen Sie directmail auf Ihrem System nicht länger nutzen, müssen Sie zunächst alle Aktivitäten mit directmail einstellen.

Falls Sie den Bibliotheksnamen DIRMAIL in Jobbeschreibungen (JOBD) oder Systemwerten (z.B. QUSRLIBL) eingegeben haben, ist er dort zu entfernen.

Danach melden Sie sich ab und als QSECOFR wieder an. Mit dem folgenden Befehlen

ADDLIBLE DIRMAIL
ENDSBS DIRMAIL
RMVDML

wird das Löschen der im System befindlichen directmail Objekte und der Bibliothek DIRMAIL gestartet.

Das Löschen ist nur erfolgreich, wenn kein Job die Bibliothek DIRMAIL benutzt (Menü zuvor verlassen!).



Backup, Spiegelung und Hochverfügbarkeit - bitte beachten

Kurzzeitige Sperren im IFS

Bitte beachten Sie, dass es während Ihrer Datensicherung kurzzeitig zu Sperren an Dateien in DIRMAIL und im IFS kommt. Dies kann zu Fehlern bei der Ausführung von Programmen führen. Es wird daher empfohlen, die Aktivitäten von directmail vor der Datensicherung zu beenden und hinterher wieder zu starten (ENDEMLMON, STREMLMON).

Lizenzcodesicherung bei Hochverfügbarkeit, Spiegelung

Die Zertifikatsdatei (z.B. License_DIRMAIL_05_65481XX.txt) wird IFS-Verzeichnis  /Toolmaker Ihrer IBM i gespeichert. Da der Dateiname die Serien-Nr. des zugehörigen Systems enthält, ist hier bei der Spiegelung keine besondere Maßnahme erforderlich. Die Lizenzdateien der Produktions- und Backupmaschine können in das selbe Verzeichnis /Toolmaker gestellt werden.

Arbeitsdaten von directmail im IFS

Das IFS-Verzeichnis /Toolmaker/DirectMail400 enthält je nach Konfiguration und Ihren Nutzungsgewohnheiten ebenfalls wichtige directmail Daten. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer täglichen Datensicherung.