Toolmaker Produkt-Dokumentation
directmail/directspool/pdfenhancer und ZUGFeRD
Inhaltsübersicht
- 1 Übersicht: was ist ZUGFerD?
- 2 Voraussetzungen für den Einsatz von directmail für ZUGFeRD
- 3 Vorlagen für die ZUGFeRD / X-Rechnung - Dateien
- 4 Aufbau einer directspool (AutoMail) - Definition zum Erzeugen von ZUGFeRD oder X-Rechnung Dokumenten
- 5 Ergebnis prüfen
- 6 XLST-Konvertierungen der erstellten Zugferd-XML-Datei
- 7 Die XADD-Dateien
- 8 Export-API DMEXPPDA für PDF/A-3 Dateien
- 9 Virtuelle Positionsnummern
- 10 Zu-/Abschläge und Rabatte auf Positionsebene
Übersicht: was ist ZUGFerD?
Der PDF-Standard PDF/A-3 erlaubt neben dem Transport des Belegs die gleichzeitige Auslieferung der Rechnungsdaten im XML-Format. Dies erfolgt sozusagen als interner „Anhang" einer PDF-Datei. Der Empfänger wird so in die Lage versetzt, die wichtigen Daten einer Rechnung in eine Datenbank zu exportieren. Die manuelle Erfassung durch Ablesen vom Beleg entfällt.
Einige große Unternehmen haben diese Methode des Datentransfers bereits zur Bedingung bei der Rechnungsschreibung in Form einer PDF-Datei gemacht oder sie für die nahe Zukunft als notwendig angekündigt.
DirectSpool (früher Automail) wurde erweitert, um die Rechnungsdaten aus der Spooldatei (SPLF) abzugreifen und der PDF-Datei als XML-Daten mitzugeben. Für den Absender ist keine Programmierung erforderlich. Der Empfänger kann mit dem Adobe Reader den Beleg anzeigen und über das Symbol „Büroklammer" den Export der XML-Daten vornehmen (dazu mehr weiter unten).
Die Begriffe FeRD (Forum elektronische Rechnung Deutschland) und ZUGFeRD (Zentraler User Guide vom Forum elektronische Rechnung Deutschland) meinen in der Regel das gleiche.
Das Forum hat eine Verfahrensbeschreibung ZUGFeRD erstellt, die für Unternehmen aller Art als Norm oder Orientierung dienen soll, damit der Datenaustausch vom Absender zum Empfänger auf digitalem Weg rasch und fehlerfrei erfolgen kann. Dies ist Teil der Digitalisierungsbestrebungen der deutschen Wirtschaft.
Weitere Informationen zum System "ZUGFeRD" finden Sie unter https://www.ferd-net.de/standards/was-ist-zugferd/was-ist-zugferd.html.
Profile - welche Daten werden in den XML-Dateien verfügbar gemacht
Der ZUGFeRD-Standard kennt verschiedene "Profile". Jedes dieser Profile bietet "Raum" für die Daten von Rechnungen.
Verfügbare Profile (MINIMUM, BASIC, EXTENDED, etc.)
Auszug aus ZUGFeRD-2.1.1 - Spezifikation.pdf - siehe: https://www.ferd-net.de/standards/zugferd-faq
MINIMUM
wesentliche Angabe zu Käufer und Verkäufer
Gesamt-Rechnungsbetrag
Gesamt-Umsatzsteuer, aber keine Aufschlüsselung
keine Rechnungs-Positionen
kann für UStG-konforme Rechnungen genutzt werden
BASIC
Untermenge der Europäischen Norm EN 16931-1
kann für UStG-konforme Rechnungen genutzt werden
Rechnungs-Positionen verfügbar
BASIC WL
keine Rechnungs-Positionen
alle Informationen zu Käufer und Verkäufer (auf Dokumentenebene)
nicht für UStG-konforme Rechnungen verwendbar
EN 16931 / COMFORT
Bildet die Europäische Norm EN 16931 vollständig ab
für UStG-konforme Rechnungen verwendbar
fokussiert auf die Kernelemente einer elektronischen Rechnung
EXTENDED
Bildet die Europäische Norm EN 16931 vollständig ab
Ergänzt sie um Elemente für komplexere Geschäftsprozesse
Rechnungen über mehrere Lieferungen / Lieferorte
strukturierte Zahlungsbedingungen
weitere Angaben auf Positionsebene zur Unterstützung der Lagerhaltung etc.
XRECHNUNG
für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber in Deutschland verpflichtend
Bildet die Europäische Norm EN 16931 vollständig ab
rein strukturiertes XML-Format (keine visuelle PDF-Rechnung als Primärformat), Fokus auf automatisierte Verarbeitung in öffentlichen Verwaltungen
enthält alle verpflichtenden Pflichtfelder nach EN 16931 sowie zusätzliche nationale Anforderungen (z. B. Leitweg-ID)
in Deutschland etablierter Standard für elektronische Rechnungen im öffentlichen Auftragswesen (B2G)
basiert vollständig auf der Europäischen Norm EN 16931
nationale CIUS (Core Invoice Usage Specification) der EN 16931
unterstützt sowohl Basis- als auch erweiterte Rechnungsinformationen (je nach Profil-/Ausprägung)
vollständig UStG-konform im Kontext elektronischer Rechnungsstellung
Vergleich: E-Rechnungsprofile und Einsatzbereiche
Profil | Inhalt / Umfang | Rechnungs-Positionen | Norm / Basis | UStG-Konformität | Eignung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
MINIMUM | Wesentliche Angaben zu Käufer und Verkäufer; Gesamtbetrag; Gesamt-USt (ohne Aufschlüsselung) | ❌ | kein vollständiges EN 16931-Profil | 🟢 Ja | 🟡 eingeschränkt | stark reduzierte Datenbasis |
BASIC | Untermenge der EN 16931-1 | ✅ | EN 16931 (Teilmenge) | 🟢 Ja | 🟢 geeignet | Standard für einfache E-Rechnungen |
BASIC WL | Vollständige Stammdaten auf Dokumentenebene | ❌ | EN 16931 abgeleitet | 🔴 Nein | 🔴 nicht geeignet | kein UStG-konformer Ersatz |
EN 16931 / COMFORT | Vollständige Abbildung der europäischen Norm EN 16931 | ✅ | EN 16931 vollständig | 🟢 Ja | 🟢 Standard | Fokus auf Kernstruktur der E-Rechnung |
EXTENDED | EN 16931 + Erweiterungen für komplexe Geschäftsprozesse | ✅ erweitert | EN 16931 + Erweiterungen | 🟢 Ja | 🟢 sehr geeignet | mehrere Lieferorte, strukturierte Zahlungen, Detailpositionen |
XRechnung | Standard für öffentliche Auftraggeber in Deutschland | ✅ (profilabhängig) | EN 16931 + nationale CIUS (DE) | 🟢 Ja | 🟢 verpflichtend für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (B2G) | XML-Format, Leitweg-ID, öffentlicher Sektor |
CII-Schema und Schematron
Diese Begriffe beschreiben die technischen und fachlichen Regeln für ZUGFeRD-Rechnungen.
Begriff | Beschreibung | Bezug |
|---|---|---|
CII-Schema (Cross Industry Invoice) | XML-Datenstruktur für elektronische Rechnungen nach UN/CEFACT-Standard | Technische Grundlage für strukturierte E-Rechnungen (u. a. ZUGFeRD XML-Teil) |
Schematron | Regelbasiertes Validierungsverfahren zur Prüfung von XML-Dokumenten | Stellt sicher, dass Rechnungen fachliche und gesetzliche Anforderungen erfüllen |
ZUGFeRD | Hybridformat aus PDF/A-3 und eingebetteter XML-Rechnung | Nutzt CII-Schema für XML und Schematron zur Validierung der Geschäftsregeln |
Übersicht: ZUGFeRD / XRechnung / EN 16931
Versionen
Aktuelle Version 2.4, anwendbar ab dem 15.01.2026
ZUGFeRD 2.4
aktuelle Version des hybriden Rechnungsformts (PDF/A-3 mit eingebetteter XML-Datei)
basiert auf EN 16931 (je nach Profil COMFORT/EXTENDED, etc.)
verwendet als XML-Syntax in der Regel UN/CEFACT CII (Cross Industry Invoice)
directspool und ZUGFeRD
Stand 2026-04: derzeit unterstützt directmail (directspool) die
ZUGFeRD Version 2.2
die Profile BASE, EXTENDED und COMFORT
Für den erfolgreichen Einsatz von ZUGFeRD in directmail ist es zunächst erforderlich, sich mit den Geschäftspartnern über das zu verwendende Profil abzustimmen: welche Daten sollen übertragen werden?
Das Profil EXTENDED wird in den meisten Fällen allen Anforderungen gerecht.
"Business Terms" - die verschiedenen Feldarten
Für jedes Feld, das in den Rechnungen verwendet werden kann, ist ein "Business Term" (BT) festgelegt.
Dabei wird unterschieden zwischen "Header"- und "Positions"-Feldern.
Auszug aus der Excel-Datei /Toolmaker/directmail400/zugferd/ZUGFERD_##ZUG22BSP_INFO.xlsx
Toolmaker stelle seinen Kunden eine Excel-Datei zur Verfügung, in der alle Business Terms aufgelistet sind.
Voraussetzungen für den Einsatz von directmail für ZUGFeRD
DirectSpool/DirectMail ab Version 5.60 mit PTF 18
Toolmaker Lizenz für ZUGFeRD XML (ggf. auch für XMR)
Spooldateien mit SCS oder IPDS Datenstrom (Standard)
Vorlagen für die ZUGFeRD / X-Rechnung - Dateien
Um eine ZUGFeRD oder X-Rechnung - XML-Datei zu erzeugen, verwendet directspoo:
1. eine Kopiervorlage, in der die auszugebenden Felder stehen. Dieses ist eine XML-Datei im ZUGFeRD/X-Rechnungs - Format, in der die Werte als Variablen "*BTxxx* stehen.
2.Sätze in einer IBMi-Datenbankdatei in der Bibliothek DIRMAIL: für jeden Business Term ein Datensatz
XML-Layoutdateien im IFS-Verzeichnis /Toolmaker/DirectMail400/Zugferd
Dateien ZUG.XML und ZUG.XMP
Aufbau einer directspool (AutoMail) - Definition zum Erzeugen von ZUGFeRD oder X-Rechnung Dokumenten
Den Rahmen einer directspool-Definition für ZUGFeRD definieren
Ausgabeformat (F9-AF) *EPDF
PDF-Formularangaben (F9-FP)
Wenn ein Formular eingebunden werden soll, dann muss das das Format PDF/A haben
Fontdatei im IFS unter /Toolmaker/DirectMail400/Fonts (z.B. cour.ttf)
Wert *ZUGFERD im Parameter PDF/A erstellen
Indizes für ZUGFeRD definieren
Wie in DirectSpool üblich, werden variable Daten per Definition aus der Spooldatei abgegriffen und als Indizes gespeichert (Beispiel &RGNR).
Außerdem können per SQL Werte aus einer Datei gelesen und auch als Indizes definiert werden.
SQL-Indizes müssen in der richtigen Reihenfollge geholt werden
Wenn Daten mit SQL-Indizes abegriffen werden, dann müssen die selects in dieser Reihenfolge ausgeführt werden:
select(s) für die Positionsdaten
select(s) für die Headerdaten
Seitens ZUGFeRD gibt es fest vordefinierte Felder sowohl für die Kopf- als auch die Positionsdten einer Rechnung, denen über eine komfortable Funktion die gesammelten Indizes aus der SPLF zugeordnet werden. Auch die Verwendung von konstanten Werten und die Nutzung von Datumsroutinen zur Formatumsetzung sind möglich.
Ausgehend von einer funktionierenden Automail-Definition wird nachfolgend beschrieben, wie die Funktion ZUGFeRD aktiviert und die Indizes zugeordnet werden.
Rufen Sie DirectSpool (Automail) mit WRKATMDEF auf. Drücken Sie dann Taste F7 ZUGFeRD Definition.
X-File Template - Definiert Die Einbettungsstruktur für das PDF
X-ADD Template - zug.xmp definiert das Muster für die Zugferd Struktur
Anfang Position / Ende Position - bestimmt die Vervielfältigung der Positionen. Z.B Rechnungspositionen
API Programm - es kann ein Programm hinterlegt werden, in welchem das XML erzeugt wird
Das Programm muss in der Bibliothek DIRMAIL stehen und einen beliebigen neuen Namen Haben
Nachfolgend ein API Musterprogramm:
Muster für ein API-Programm
ZUGFeRD Definitionen und Default-Werte
Nach dem Druck auf Enter erscheint folgendes Dialogprogramm, mit dem Sie die Standardwerte je FeRD Feld erfassen und abspeichern können.
Hinweise zu den Spalten:
Typ: H=Header (Kopfinfos der Rechnung), P=Positionen (z.B. für Artikelzeile)
Variablen Name: Der von der ZUGFeRD Organisation festgelegte Name für ein Merkmal
Default Wert: Ein von Ihnen für Ihre Firma vorgegebener konstanter Wert für ein Merkmal
XML Format: Hier kann bei Bedarf mit F4 die Funktion für Dezimal- und Datumsformate ausgewählt werden. Die angezeigten Möglichkeiten sind in der Parameter Kontrolldatei von WOPiXX unter ZUGFORMAT definiert.
Herkunft Format: Angeben, wenn unbedingt erforderlich. Normalerweise wird das Datumsformat automatisch erkannt. Auch hier kann mit F4 das Format ausgewählt werden. Die angezeigten Möglichkeiten sind in der Parameter Kontrolldatei von WOPiXX unter ZUGOFORMAT definiert.
Reihenfolge: Sequenz für die Darstellung in dieser Anzeige.
Falls die Variablen Namen nicht verständlich sind, kann mit F11 die Sicht umgeschaltet und eine Bezeichnung eingeblendet werden.
Erforderliche Indizes prüfen
Alle variablen Werte aus der Spooldatei, die als XML-Daten mit in die PDF-Datei eingefügt werden sollen, müssen als Indizes definiert worden sein. Beispiel:
Das Thema Indizes definieren und bedingen wird als bekannt vorausgesetzt (siehe Kapitel "Index erstellen" auf der Seite directspool Dokumentation). Das Bild zeigt die grafische Darstellung der definierten Indizes in Umkehranzeige und deren Bedingungskonstanten mittels Unterstreichung. Die Farben können abweichen. Die Detailangaben werden im folgenden Bild dargestellt.
Die Auflistung und Verwaltung der Indexeinträge kann über Pulldown Menü Index und Punkt 4 Mit Indizes arbeiten erreicht werden. Jeder Indexname kann durch ein vorangestellte & an den gewünschten Stellen in der Automail Definition verwendet werden.
ZUGFeRD Zuordnungen
Für die Zuordnung der einzelnen Indizes aus der Spooldatei zu den festen Feldnamen der XML-Struktur wird folgendes Bild verwendet. Es kann über das Pulldown Menü Extras und Punkt 3 erreicht werden.
Es werden alle ZUGFeRD Default Werte angezeigt (Beschreibung siehe oben) und man kann jetzt mit F4 bei den noch leeren Zeilen die Indizes aus einer Liste mit 1 auswählen. Ein Index ist an dem führenden Zeichen & zu erkennen (Beispiele &RGDAT, &KDNR, &RGNR).
Falls die Variablen Namen nicht verständlich sind, kann mit F11 die Sicht umgeschaltet und eine Bezeichnung eingeblendet werden.
Format der PDF-Datei
Innerhalb der directspool-Definition ist zu prüfen, ob das Spoolausgabe Format richtig gesetzt ist, es muss *EPDF sein.
In directspool (Automail) finden Sie dieses Fenster unter dem Pulldown Menü Email bei 3. Ausgabeformat.
PDF Formularangaben – Parameter Schriftart und PDF/A *ZUGFERD
Unter dem Punkt 5. Formular/Papier im Menü Email müssen 2 Parameter gesetzt werden.
Schriftart - muss den Namen einer Fontdatei enthalten.
Dieses ist üblicherweise COUR.TTF. (Diese Schriftart stammt aus dem Windows Umfeld und wird nicht von Toolmaker geliefert).
Die Schriftart-Datei muss im IFS-Verzeichnis unter
/Toolmaker/Directmail400/Fonts
existieren .
Grund: Fontdateien können Copyrights unterliegen! Wird keine Fontdatei bereitgestellt und hier angegeben, tritt ein Fehler auf. Der hier allgemein angegebene Sonderwert *COURIER ist nicht ausreichend, weil das PDF/A Format die Einbettung der Fontdatei erzwingt.
PDF/A erstellen - Hier muss *ZUGFERD angegeben werden, damit die XML-Daten auch in die PDF-Datei eingefügt werden.
Definition abspeichern
Nachdem alle erforderlichen Indizes den ZUGFeRD Variablen zugeordnet wurden, kann die Definition mit F3 und J=Ja abgespeichert werden
Nicht erlaubte Sonderzeichen (&, <, >, " und ')
Es gibt fünf Zeichen, die nicht in XML-Dateien erlaubt sind. An ihrer Stelle muss man eine sog. "escape"-Sequenz eintragen. Es sind dies:
Zeichen | Escape-Sequenz |
|---|---|
" | " |
' | ' |
< | < |
> | > |
& | & |
(siehe z.B. https://stackoverflow.com/questions/1091945/what-characters-do-i-need-to-escape-in-xml-documents)
Das kaufmännische Und (&) wird automatisch korrigiert
Ein Beispiel: in einer spoolmail-Definition wird ein Index aus einer Datenbankdatei geholt. Das Feld enthält den Namen einer Firma:
ACME GmbH & Co. KG
Wenn dieser String "as is" in die XML-Datei übernommen würde, käme es zu einem Syntaxfehler.
Directspool korrigiert jedoch den String bei der Übernahme automatisch und setzt ihn um in:
<ram:SellerTradeParty> <ram:Name>ACME GmbH & Co. KG</ram:Name>
Für den Entwickler der directspool-Definition besteht also kein besonderer Handlungsbedarf.
Spezialfälle: den String mit <![CDATA[....]]> umgeben
Die Sequenz <![CDATA[<beliebiger_text>]]> sorgt dafür, dass in <beliebieger_text> auch Sonderzeichen angegeben werden können. Der XML-Parser ignoriert diese. Damit kann der Inhalt des Feldes ohne Änderung ausgegeben werden.
Lösung mit <![CDATA
<ram:SellerTradeParty>
<ram:Name>
<![CDATA[
Artikel "Kerzenständer 30cm" nicht lieferbar
]]>
</ram:Name>
...Weitere Hinweise zu <![CDATA: (https://stackoverflow.com/questions/2784183/what-does-cdata-in-xml-mean
Ergebnis prüfen
Davon ausgehend, dass es sich um eine funktionierende Automail Definition handelt, die jetzt um die ZUGFeRD Funktion erweitert wurde, kann eine passende Spooldatei in der überwachten OUTQ eingefügt und das Ergebnis der Konvertierung geprüft werden. Es kann sich bei dem von Ihnen definierten Ablauf um eine E-Mail mit PDF-Anhang, eine ins IFS exportierte PDF-Datei oder um eine archivierte PDF-Datei handeln.
Das PDF-Dokument validieren
Disclaimer
Disclaimer: Wir haben keinen Einfluss auf die Inhalte dieser Website und übernehmen keine Gewähr für sie.
Bei ZUGFeRD-PDF-Dokumenten gibt es einige Anforderungen an die PDF-Datei. Unter Anderem muss die Datei den PDF A-3b Standard haben und es müssen alle Schriftarten, die verwendet werden auch eingebettet sei.
Das Validieren einer PDF-Datei kann man mit verschiedenen Online-Portalen durchführen.
Eines davon ist das der Firma veraPDF. Hier die Demo-Seite: https://demo.verapdf.org/
XML-Datei aus dem PDF-Dokument exportieren
Klicken Sie die PDF-Datei doppelt. Es sollte sich der Adobe Reader öffnen und den Inhalt anzeigen. An dieser Anzeige hat sich nichts geändert, aber es wird in der linken, senkrechten Symbolleiste eine Büroklammer angezeigt.
Diese anklicken und die Liste der Dateianlagen prüfen. Die ZUGFeRD XML Datei doppelklicken – es öffnet sich die Anwendung, die mit der Endung XML verbunden ist und zeigt den XML Code an. Möglicherweise kommt vorher noch ein Warnhinweis wg. potentieller Risiken beim Öffnen.
Mit Rechtsklick auf den Namen der Datei können Sie die XML Datei in einem Verzeichnis speichern.
Hinweise
Falls Sie z.B. von Ihren Lieferanten Rechnungen im PDF/A-3 Format bekommen, wird genau wie zuvor beschrieben vorgegangen, um den XML Anhang zu exportieren.
Auf der IBM i ist es möglich, eine XML-Datei automatisiert in's IFS zu exportieren und zu verarbeiten. Weitere Informationen hierzu:
Mit dem Befehl EXPEMLATT (Export Email Attachment) erlaubt es, einen Email-Anhang mit einem CL-Programm zu exportieren
Mit einem Posteingangsassistenten von directmail ist es möglich, den gesamten Ablauf vom Eingang eines Mails bis zur Übergabe an eine Buchhaltungssoftware zu steuern
XML mit einem PC-Editor bearbeiten
Einige Editor-Programme für PCs bieten die Möglichkeit XML-Dateien "vernünftig" anzuzeigen und auch die Syntax zu prüfen.
Zum Beispiel Notepad++
Zum Beispiel gibt es sog. "Plug-Ins" für die OpenSource Software Notepad++ (https://notepad-plus-plus.org/) für diese Zwecke. Hier wären zu nennen
XML Tools - Saubere Darstellung, Syntaxprüfung
Npp Xml Treeview - Darstellung der XML-Datei als Baum
XML mit Notepad++ validieren
Dazu benötigt man die XSD-Dateien, die vom ZUGErD-Konsortium bereitgestellt werden:
Prüfungen mit Schema Beispiele für Zugferd 2.4
…Hier die Anleitung, wie man das macht
ZUGFeRD-Validierungsportale
Disclaimer
Disclaimer: Wir haben keinen Einfluss auf die Inhalte der verlinkten Websites und übernehmen keine Gewähr für sie.
Hinweis: mit KI-Seiten, wie z.B. ChatGPT ist es möglich die Fehlermeldungen der Portale besser zu interpretieren.
E-Rechnung Validator
https://www.erechnung-tool.de/erechnung-validieren#validator
Portinvoice
Im Fehlerfall sieht das anders aus.
Beispiele für Fehlermeldungen von portinvoice
Meldung | “Pfad” in der XML-Datei factur-x.xml | Hinweis |
|---|---|---|
| Die E-Mail-Adresse darf nicht leer sein, wenn das Feld in der XML-Datei vorkommt. Bei Einsatz der XSLT-Transformation sollte solch ein Fehler nicht mehr vorkommen. | |
|
| Ein Rechenfehler bei der Berechnung der Gesamt-Postionssumme |
XLST-Konvertierungen der erstellten Zugferd-XML-Datei
2026-01-15 - Verfügbar ab Version 5.60 mit PTF 18
Mit Hilfe von XSLT-Konvertierungen kann eine XML-Datei nachträglich noch einmal “überarbeitet” werden. Die ZUGFeRD- oder X-Rechnungs-XML wurde als von Automail erstellt und kann jetzt noch geändert werden.
Das ist z.B. dann nützlich, wenn die XML-Zeilen für Werte entfernen möchten, die 0 oder leer sind.
Beispiel: hier ist der Werte für einen Rabatt - die AppliedTradeAllowanceCharge - 0.00. In diesem Fall soll die ganze Zeile aus der XML-Datei entfernt werden. Es sollten also alle Zeilen
von <ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
bis </ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
aus der Datei gelöscht werden.
<ram:GrossPriceProductTradePrice>
<ram:ChargeAmount>912.00</ram:ChargeAmount>
<ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
<ram:ChargeIndicator>
<udt:Indicator>false</udt:Indicator>
</ram:ChargeIndicator>
<ram:CalculationPercent>0.00</ram:CalculationPercent>
<ram:ActualAmount>0.00</ram:ActualAmount>
<ram:Reason/>
</ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
<ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
<ram:ChargeIndicator>
<udt:Indicator>false</udt:Indicator>
</ram:ChargeIndicator>
<ram:CalculationPercent>-15.90</ram:CalculationPercent>
<ram:ActualAmount>-145.01</ram:ActualAmount>
<ram:Reason>Verbandsrabatt</ram:Reason>
</ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
<ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
<ram:ChargeIndicator>
<udt:Indicator>false</udt:Indicator>
</ram:ChargeIndicator>
<ram:CalculationPercent>0.00</ram:CalculationPercent>
<ram:ActualAmount>0.00</ram:ActualAmount>
<ram:Reason/>
</ram:AppliedTradeAllowanceCharge>
</ram:GrossPriceProductTradePrice>
<ram:NetPriceProductTradePrice>
<ram:ChargeAmount>766.99</ram:ChargeAmount>
</ram:NetPriceProductTradePrice>Komponenten für die XSLT-Transformierung
Muster-XSLT-Datei “ZUG.XSLT”
Diese XSLT-Datei wird mit dem Produkt mitgeliefert.
Sie löscht alle Felder, die leer oder 0 sind.
Die Muster-XSLT-Datei aktivieren (durch Kopieren der ZUG.XLST)
Wenn diese XSLT-Transformation gewünscht wird, dann muss die Datei ZUG.XLST im IFS-Verzeichhnis /Toolmaker/directmail400/Zugferd kopiert werden.
Der Name der Kopie muss identisch sein, mit dem Namen des X-File Template, das in den “X-File Einstellungen” angegeben ist:
WRKATMDEFF7Auswahl 2 für die verwendete Definition:
In diesem Beispiel ist das verwendete X-File Template ZUGTT.XML.
Die Kopie der ZUG.XLST muss also ZUGTT.XSLT heissen.
Wenn directspool bei der Verarbeitung einer spooled file mit Zugferd-Daten eine XSLT-Datei findet, die denselben Namen trägt, wie das X-File Template, dann wird automatisch dese XLS-Transformation durchgeführt.
Die XSLT-Transformation abschalten
Die ganze XSLT-Funktionalität ist erst unter IBMi V7R3 verfügbar und erfordert auch einen Mindest-PTF-Stand.
Wenn dieser nicht gegeben ist, dann muss sie abgeschaltet werden, damit das Programm DMCVTCX nicht abstürzt:
Abschalten:
CHGDTAARA DTAARA(DIRMAIL/DMDTAARA (1439 1)) VALUE('X')Einschalten:
CHGDTAARA DTAARA(DIRMAIL/DMDTAARA (1439 1)) VALUE(' ')
Die XADD-Dateien
Eine XADD-Datei bearbeiten
Rufen Sie DirectSpool (Automail) mit WRKATMDEF auf. Drücken Sie dann Taste F7 ZUGFeRD Definition.
Wählen Sie Auswahl 8 für die zu ändernde Datei
Damit öffnet sich der Editor mit dieser Datei. Sie können jetzt die anstehenden Änderungen vornehmen.