Hardware für die Kommunikation mit dem SMS-Netzwerk

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Zugang zum SMS-Funk-Netz

Um SMS versenden oder empfangen zu können muss eine Verbindung von der IBM i in das "SMS-Netzwerk" eines Providers (T-Mobile, Vodafone, O2, Swisscom, Salt, A1, usw.) hergestellt werden. Hierfür können verschiedene Hardware-Produkte von verschiedenen Herstellern eingesetzt werden.

Nach der Installation muss die jeweils zum Einsatz kommende Variante in gsmtext konfiguriert werden. Die Konfiguration geschieht über die Befehle STRGSMT → Auswahl 20 → Auswahl 4: "Kommunikations-Konfig. Beschreibung"

Hier werden die verschiedenen Varianten kurz vorgestellt:

GSM-Modul

Dieses ist die gebräuchlichste Variante. Mit ihr können SMS sowohl gesendet, als auch empfangen werden.

Es wird eine Hardware verwendet, die einerseits mit dem System IBM i verbunden wird und sich andererseits mit einer SIM-Karte in ein Mobilfunk-Netz einbucht, ähnlich einem Mobiltelefon.

Von gsmtext unterstützte GSM-Modul-Typen

Die Angabe in der Spalte "Einheitentyp" bei der Konfiguration ist das, was imn entsprechenden Feld in der Anzeige Kommnikations-Konfig. Beschreibung anzugeben ist:


ModulnameVerfügbar von..bis

Kompatibel mit Netzwerken

"Einheitentyp" bei
der Konfiguration

Hersteller und Modell-Kennung
bei den Gerätedaten (Aw. 8)


ETM 93002007 - 20202GETM9300

ETM 93502007 - 20202GETM9350Cinterion - TC63i

ETM 94402020-2G, 3GETM9440Cinterion - PLS62-W

Ericsson GM121999 - 20062GGM12

Ericsoon GM221999 - 20062GGM22

Siemens M11997 - 20052GM1

Siemens TC352000 - 20102GTC35

Siemens TC35i2000 - 20102GTC35i

Wenn Sie die SIM-Karte Ihres GSM-Moduls ersetzen müssen Sie auf jeden Fall den neuen PIN-Code eingeben und danach das GSM-Subsystem beenden und neu starten, damit GSMText Ihren GSM-Sender ordnungsgemäß anmelden und aktivieren kann.

GSM-Modul über zwischengeschalteten Kommunikationsserver

Die oben vorgestellten GSM-Module verwenden alle eine eine V.24-Schnittstelle für die Kommunikation mit dem System IBM i. Wenn die IBM i über keine V.24-Schnittstelle verfügt (was bei den aktuellen Systemen sehr oft der Fall ist), dann muss ein Adapter zwischen das GSM-Modul und die IBM i geschaltet werden ("Comport"). Diese Hardware können Sie bei Toolmaker gemeinsam mit dem GSM-Modul erwerben.

gsmtext unterstüzt hierfür die Kommunikationsservermodelle #58001, #58004 und #58201, hergestellt von Wiesemann und Thies (WuT) werden unterstützt.

Geplante Abschaltungen für die 2G- und 3G-Netze in D,A,CH / Stand 2020-10

In den kommenden Monaten und Jahren (gerechnet von Oktober 2020 aus) werden die Mobilfunk-Netzbetreiber sukzessive die 2G- und 3G-Netze ausser Betrieb nehmen, um die Funkfrequenzen für 5G freizumachen.

Hier eine (unvollständige, aber öfter aktualisierte) Liste zu den Abschalte-Daten der verschiedenen Betreiber in der Schweiz, Österreich und Deutschland.


TCP/IP-Verbindung

Bei dieser Verbindungsart versendet das IBM i - System die SMS über eine Verbindung zu einem Dienstleister (z.B. eCom).

Die Verbindung läuft über die Ethernet-Karte der IBM i, eine weitere Hardware ist nicht erforderlich. Die IBM i muss natürlich eine Verbindung über zum Provider über das Internet aufbauen können.

Asynchrone Modeme

Modeme sollten wie folgt konfiguriert werden:

  • Datenkorrektur: An
  • Datenkompression: Aus
  • DSR Kontrolle: AT&S1&W0

Bitte beachten Sie, dass die DSR-Einstellung konfiguriert wird, indem Sie das Modem an einen PC mit einem Terminal-Programm anschließen. Er kann nicht geändert werden indem Sie die Modem-Initialisierung in der Kommunikationsbeschreibung ändern.

Synchrone Modeme

IBM ECS Modeme für 2.400, 9.600 und 19.200 BPS wurden für die Entwicklung benutzt. Keine weiteren Konfigurationsänderungen sind erforderlich.

Wenn die Kommunikation über das Service-Modem erfolgt und einen X.32-Zugriff zum X.25-Netzwerk benutzt, stellen Sie sicher, dass diese Dienste für Sie verfügbar sind.