directfax - Installation des Clients

Toolmaker Produkt-Dokumentation

directfax - Installation des Clients

Inhaltsübersicht

 

Wichtige Hinweise

Die Software läuft unter allen gängigen Windows Versionen. Ob auch aus PC-Software von anderen Anbietern gefaxt werden kann, muss im Einzelfall geprüft werden. Ebenso ist es nicht selbstverständlich, dass einen neue Windows-Version kompatibel ist, weil der Hersteller Treiberschnittstellen geändert haben kann. Schauen Sie ggf. auf die Toolmaker Website oder rufen Sie den Hotline-Service an.

Falls Sie auf der IBM i eine neue directfax Version installiert haben (Update) müssen Sie nicht jeden Windows Client sofort auf die mitgelieferte neue DirectFaxPC Version updaten. Die IBM i-Software ist zu den älteren directfax Clientversionen kompatibel.
Wenn Sie aber umgekehrt an einem PC eine neue Version von DirectFaxPC installieren wollen, muss zuvor geklärt sein, ob die IBM i-Software dazu kompatibel ist. Andernfalls bekommen Sie wahrscheinlich undefinierbare Fehler am PC (der neue PC-Client fordert möglicherweise Funktionen von der IBM i an, die dort in directfax noch unbekannt sind!).

Da die Kommunikation zwischen PC und IBM i über das Protokoll TCP/IP läuft, ist auf der IBM i die nachfolgend beschriebene einmalige Einrichtung des directfax TCPSERVER erforderlich!

Greift ein directfax Client über eine Firewall von außerhalb des Intranet auf die IBM i zu, kann es zu Problemen kommen, weil nicht alle Ports zur Verfügung stehen. Über folgende Parameter im Datenbereich FAXDTAARA2 in Bibliothek DIRECTFAXF kann die Portbeschränkung aktiviert werden:

Portbeschränkung auf IBM i aktivieren

275-275 = 1     Aktivierung der Portbeschränkung

276-280 = xxxxx - Erster Port für die Kommunikation IBM i → PC (nicht 50000!)

281-284 = yyyy   Anzahl freier Ports für die Kommunikation IBM i → PC

Der Bereich (Anzahl freier Ports) darf nicht zu klein gewählt werden, da sonst Socket-Fehler auftreten können.

Beispiel:

275-275 = 1
276-280 = 11000
281-284 = 0100

Wenn die Portbeschränkungen so konfiguriert sind, wie in diesem Beispiel beschrieben, dann müssen auf der Firewall freigegeben werden:

  • Der Port, der sowohl als "Service Port Nummer" im directfax/PC-Administrator als auch beim Servicetabelleneintrag DFFAXSERV auf der IBM i angegeben als Port genannt ist. Default ist hier die 50.000.

  • Port 11.000 bis 11.100 für die Kommunikation von der IBM i zum PC

Portbeschränkung auf IBM i deaktivieren

Soll keine Porteinschränkung gelten, ist der Bereich 275-284 auf Blank zu setzen:

CHGDTAARA DTAARA(DIRECTFAXF/FAXDTAARA2 (275 10)) VALUE(' ')

Installation des directfax Windows-Clients

 


0460 –

0461 –
0462 –
0463 –
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0465 –

Auf der IBM i: directfax TCPSERVER einrichten

directfax/PC muss als Anwendung auf dem PC über das TCP-Netzwerk eine IBM i-Anwendung starten und mit dieser einen Datenaustausch in beiden Richtungen durchführen. Fehlende Angaben im TCP-Bereich auf dem PC und auf der IBM i können diesen Datenverkehr unmöglich machen.

Die nachfolgenden Arbeiten auf der IBM i erfordern die Anmeldung als QSECOFR oder zumindest mit QSECOFR-Rechten.

Konfiguration der IBM i mit CFGTCP

Mit Befehl CFGTCP Datenfreigabe ins IBM i TCP/IP-Menü gehen.

TCP/IP-Adresse

Der IBM i muss mit Auswahl 1 „Mit TCP/IP-Schnittstellen arbeiten" eine TCP/IP-Adresse und Subnet-Maske zur Netzwerkschnittstelle zugeordnet werden.

 

Falls Ihre Maschine mehr als eine Schnittstellenkarte hat, müssen Sie sich für eine IP-Adresse entscheiden. Der directfax TCPSERVER kann nur eine Schnittstelle (eine IP-Adresse) bedienen.

Diese eine IP-Adresse muss später bei der Konfiguration des PC-Clients im Administrator angegeben werden. PCs, die sich im Netzwerkbereich der anderen IP-Adresse befinden, können trotzdem mit dem TCPSERVER zusammenarbeiten, wenn in den Leitwegen (Menüpunkt 2) entsprechende Routingeinträge vorhanden sind.

Beispiel:

Internet-Adresse 192.168.1.1

Subnet-Maske 255.255.255.0

Leistungsbeschreibung TRNLIN01

Leitungsart *TRLAN

Zusätzlich muss eine Loopback-Adresse „127.0.0.1" mit passender Subnet-Maske und Leitungsbeschreibung „*LOOPBACK" existieren.

TCP/IP-Domäneninformationen

Über Auswahl 12 „TCP/IP Domäneninformationen ändern" müssen Sie der IBM i einen Host- und einen Domänennamen zuordnen.

 

Beispiel:

Host-Name „S270"

Domänenname „tms.TOOLMAKER.DE"

Host-Tabelleneinträge

Über Auswahl 10 „Mit TCP/IP-Host-Tabelleneinträgen arbeiten" wird die Verbindung zwischen TCP/IP-Adresse und Host-/Domänennamen hergestellt.

Es können je IP-Adresse bis zu 4 Hostnamen angegeben werden. Üblich ist der einfache Hostname. Aber DirectFaxPC erfordert den aus Host- und Domänennamen zusammengesetzten Hostnamen.

Mit Auswahl 2=Ändern und einem „+" bei weitere können Sie den erforderlichen Namen hinzufügen. Falls die IP-Adresse Ihrer IBM i-Schnittstelle überhaupt nicht aufgeführt ist, müssen Sie diese mit Option 1 zur Hosttabelle hinzufügen.

Falls Ihre IBM i mehrere TCP/IP-Schnittstellen hat, muss eine Adresse davon über den Host- und Domänennamen eindeutig erreichbar sein. Mehrere IP-Adressen in der Hosttabelle mit gleichen Hostnamen (wie es z.B. bei Load Balancing möglich ist), führen zu Störungenbei directfax.

 

Beispiel: